Christine Baumann

Lästige Halsschmerzen?

Viele meiner Patienten kommen zu mir, weil sie immer wieder an Halsschmerzen leiden. In meiner Praxis behandle ich Kinder und Erwachsene zu dem Schwerpunkt Infektanfälligkeit. Und wiederkehrende Halsschmerzen sind ein Zeichen für ein geschwächtes Immunsystem. In diesem Blogbeitrag erkläre ich die Zusammenhänge. Die Aufgabe unserer Mandeln Bei Halsschmerzen sind häufig die „Mandeln“ in unserem Rachen betroffen. Sie reagieren im Rahmen ihrer Funktion für unser Immunsystem mit: Schwellung und Rötung Starker Entzündung Schmerzen beim Schlucken Druckgefühl All diese Symptome zeigen, dass das Immunsystem aktiv ist. Die Tonsillen („Rachenmandeln“) haben eine unterstützende Aufgabe, wenn sich der Körper gegen fremde Bakterien und Keime wehrt. Überforderung für den Organismus Immer wiederkehrende Mandelentzündungen sind ein Zeichen dafür, dass das Immunsystem bei Kontakt mit Erregern heftig reagiert und vermutlich auch bereits geschwächt ist. Der Abwehrmechanismus greift nicht mehr so gut und die Beschwerden sind – so schildern es mir meine Patienten – wirklich quälend. Immunsystem unterstützen Der scheinbare Teufelskreis, indem Sie sich wägen, kann durch gezielte Unterstützung des Immunsystems unterbrochen werden. Typische Maßnahmen wie Vitamin C und Zink helfen meinen Patienten oft nur bis zu einem gewissen Grad. Haben Sie diesen Effekt bei sich auch schon beobachtet? Meine Erfahrung zeigt mir, dass es in der Regel einen individuellen Maßnahmenplan je nach Rahmenbedingungen und Ausmaß benötigt, um das Immunsystem nachhaltig zu stabilisieren. Vielfalt an Ursachen – Vielfalt an Therapiebausteinen In meinen Anamnesegesprächen fällt den Patienten häufig auf, dass sich das Immunsystem schleichend verändert hat. Zudem erarbeiten wir sehr oft, dass es einige Faktoren gibt, die im Alltag des Patienten nicht unbedingt „optimal“ sind. All diese Faktoren beziehe ich in meine Therapiepläne mit ein. Daran allein können Sie bereits sehen, dass ich individuell arbeite. Mein Therapieangebot Ich arbeite in meiner Praxis mit Kindern und Erwachsenen am Aufbau eines stabilen Immunsystems. Informieren Sie sich gerne auf meiner Homepage, lesen die verschiedenen Blogbeiträge zu diesem Thema und nutzen auch das Angebot eines ersten kostenfreien Termins (15-minütiges Telefonat). Direkt zur Terminbuchung

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Prävention im Alltag mit ADS/ADHS Kindern

Als Eltern von ADS/ADHS betroffenen Kindern kennen Sie nur zu gut, wie schnell alltägliche Situationen eskalieren können. Da mir viele Eltern davon berichten und nach Lösungen fragen, gehe ich in diesem Blogartikel der Frage nach, wie Prävention im Alltag unterstützen kann. Wodurch entstehen Eskalationen und Ausbrüche? Im Rahmen meiner Blogartikel habe ich bereits darübergeschrieben, was Reizüberflutung konkret ist und welchen Einfluss sie hat. Insbesondere ADS/ADHS betroffene Menschen sind stress-sensibel und reagieren viel feinfühliger auf die vielen alltäglichen Reize. Die vielen Eindrücke führen zu einer „emotionalen Überforderungs-Situation“, die ADS/ADHS Kinder meist auch gar nicht selbst benennen können. Sie spüren einfach nur „da ist etwas zu viel“. Unsicherheit entsteht, die Emotionen können nicht mehr kompensiert werden und werden „massiv herausgelassen“. Blick auf das Nervensystem Die vielen Reize des Alltags werden im Gehirn verarbeitet. Das sogenannte Frontalhirn hat hier eine wesentliche Aufgabe. Die Sinneseindrücke werden dort „gefiltert und sortiert“, dann werden ggf. Handlungen dazu „abgeleitet“. Bei ADS/ADHS betroffenen Menschen kommt es in diesem Bereich zu einer Art Überlastung, da der „Filterprozess“ anders funktioniert. Lesen Sie auch gerne meinen Blogartikel zum Thema Reizüberflutung dazu. Was hilft dem Nervensystem? Wenn verstanden ist, dass die Reizüberflutung ein häufiger Auslöser für Eskalationen bei Kindern mit ADS/ADHS ist, wird auch klar, dass genau dort angesetzt werden kann: Reize reduzieren. Berechtigterweise schauen mich Eltern in meiner Praxis dann immer mit sehr großen Augen an. Ja, die vielen Einflüsse von außen können nur teilweise eingegrenzt werden. Aber genau da, wo Sie mit Ihrem Kind ansetzen können, setzen Sie auch bitte an! Ziel: Struktur und Routine aufbauen In meinem Blogartikel zu Strukturplänen habe ich schon erklärt: „Menschen mit ADS/ADHS brauchen Struktur, um weniger Reize wahrzunehmen und so entspannter durch den Alltag zu gehen“. Strukturen im Alltag bringen Routine. Routine bedeutet immer eine Form von Sicherheit und Klarheit. ADS/ADHS betroffene Kinder erhalten damit einen Anker im Alltag und genau das ist der hilfreiche Aspekt. Raus aus dem Überlastungsmodus Der Weg zu Routinen wird -wenn Sie gerade erst damit anfangen – etwas steinig sein. Denn gerade Kinder mit ADS/ADHS können sprunghaft sein und gehen ihren Ideen immer gleich nach. Für Sie als Eltern kann es eine enorme Herausforderung darstellen, Ihr Kind an diese Routinen zu gewöhnen. Deshalb empfehle ich in meiner Praxis auch immer in kleinen Schritten vorzugehen und nicht immer gleich riesige Pläne aufzustellen. Sie haben deutlich mehr davon, wenn Sie Schritt für Schritt vorgehen, aber eben konsequent. Mein Therapieangebot Wenn Sie darüber hinaus wissen möchten, was Sie für das Nervensystem Ihres Kindes noch tun können, informieren Sie sich gerne auf meiner Homepage. Ich arbeite zum Schwerpunkt ADS/ADHS und biete eine kostenfreie Emailserie, einen Selbstlernkurs für Eltern sowie kostenfreie Erstgespräche (Telefonat 15 Minuten) für Ihre Fragen. Jetzt kostenfreies Erstgespräch buchen kostenfrei! Emailserie ADS/ADHS Erwachsene   Weil Sie von ADS/ADHS betroffen sind, suchen Sie nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an!   zur Anmeldung Emailserie ADS/ADHS Kinder Ihr Kind ist von ADS/ADHS betroffen und Sie suchen nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an! zur Anmeldung

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Eskalation frühzeitig erkennen

Emotionale Ausbrüche sind insbesondere bei ADS/ADHS betroffenen Kindern sehr herausfordernd im Alltag. In meiner Praxis werde ich oft danach gefragt, wie Sie als Eltern Eskalationssituationen vermeiden können. Ich kann gut verstehen, dass Eltern sich damit auseinandersetzen und nach Lösungen suchen. Wie Sie Warnsignale erkennen können, um frühzeitig zu reagieren, lesen Sie in diesem Artikel. Beruhigung eines ADS/ADHS Kindes In meinem ersten Artikel zum Thema Beruhigung eines ADS/ADHS Kindes ging es vornehmlich darum, wie Sie als Eltern reagieren können, wenn es schon „zu spät“ ist und vielleicht sogar eine scheinbar belanglose Situation eskaliert ist. Wie sich besser aufstellen können, um Ihrem Kind zu helfen sich zu regulieren, lesen Sie in dem vorherigen Blogartikel. Mögliche körperliche Signale Wenn Sie körperliche Reaktionen wahrnehmen, bedeutet das, dass Überlastung bereits stattfindet, ohne dass Ihr Kind das selbst benennen kann. Typische Reaktionen sind Unruhe wie herumzappeln, nicht stillsitzen können, Muskelanspannung oder Fäuste ballen. Manchmal reagiert ein Kind auch mit einem veränderten Atemrhythmus oder eine Berührungs- und Geruchsempfindlichkeit nimmt zu. Reizüberflutung erkennen Eine zunehmende Reizbarkeit auf Kleinigkeiten Ihres Kindes ist ebenfalls ein klassisches Warnsignal. Die Stimmungswechsel kommen plötzlich, für Sie als Eltern ohne erkennbaren äußeren Anlass. Ihr Kind erlebt die Situation häufig als eine Art von Kontrollverlust, weil es meist selbst überrascht wird von der Reaktion. Je jünger die Kinder sind, desto schwieriger fällt es ihnen auch noch, Gefühle zu benennen. Wenn sich das Verhalten untypisch verändert Haben Sie schon einmal Situationen erlebt, in denen ihr Kind völlig anders reagiert als normalerweise? Aufgaben, dies es für gewöhnlich macht, werden verweigert. Ihr Kind igelt sich plötzlich ein oder zeigt ein ungewöhnlich lautes, wildes Verhalten. Oder das Austesten von Grenzen steht wieder ganz oben auf der Tagesordnung. Das, was für Sie als Eltern wie „Trotz“ wirkt, könnte ein Regulierungsversuch des Kindes sein, die eigene Stabilität wieder zu gewinnen. Kurz vor dem Ausbruch Verbale Zeichen sind meist die letzten Warnsignale kurz vor einer Eskalation. Ob das Kind nur lauter wird, verzögert oder gar nicht antwortet oder sich die Antworten durch ein starkes „schwarz-weiß Denken“ auszeichnen – all das kann den nahenden Ausbruch ankündigen. Warnsignale erkennen Grundsätzlich dürfen Sie verstehen, dass jedes Kind andere Signale zeigt und keinesfalls sollten Sie auf alle Signale warten! Auch können die Signale unterschiedlich sein, sich abwechseln. Durch gutes Beobachten erkennen Sie aber schnell die typischen Signale für Ihr Kind. Was tun Sie, wenn Sie die Signale Ihres Kindes erkennen? Da ein Ausbruch häufig sehr schnell nach einem ersten Warnsignal auftreten kann, ist es nicht nur hilfreich diese zu kennen, sondern in dem Moment auch zu reagieren. Wenn Sie nur denken „Jetzt kommt gleich der Ausbruch.“, sind Sie zwar emotional vorbereitet, stecken aber dennoch drin. Sinnvoller ist es sicherlich durch ein Warnsignal aufzuhorchen und das Kind umgehend emotional abzuholen. Auf eine feinfühlige Art und Weise, die zu Ihnen und Ihrem Kind passt. Was Sie zudem noch tun können lesen Sie im nächsten Blogartikel dieser Reihe. Mein Therapieangebot In meiner Praxis begleite ich nicht nur Kinder und Erwachsene zum Schwerpunkt ADS/ADHS, sondern biete auch einen Selbstlernkurs für Eltern von ADS/ADHS betroffenen Kindern an. Nutzen Sie auch gerne mein Angebot eines kostenfreien Erstgespräch (15-minütiges Telefonat). Direkt zur Terminbuchung kostenfrei! Emailserie ADS/ADHS Erwachsene   Weil Sie von ADS/ADHS betroffen sind, suchen Sie nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an!   zur Anmeldung Emailserie ADS/ADHS Kinder Ihr Kind ist von ADS/ADHS betroffen und Sie suchen nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an! zur Anmeldung

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Beruhigung eines ADS/ADHS Kindes

Eltern von ADS/ADHS betroffenen Kindern fragen mich in der Praxis immer wieder mal nach Tipps zum Umgang mit ihrem Kind. Ein zentrales Thema ist da häufig die Beruhigung des Kindes, wenn Situationen „aus dem Ruder gelaufen sind“. In einer kleinen Blogreihe gehe ich auf diese Fragestellungen genauer ein. In diesem ersten Artikel geht es um die Fragestellung: „Wie reagiere ich richtig? Was tun, wenn es schon zu spät ist? Wenn die Situation bereits eskaliert ist. Wie bleiben Sie selbst ruhig? Der Ratschlag gilt – Ruhe bewahren. Aber einfacher gesagt als getan! Stimmt. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Ihnen das mal besser und schlechter gelingt, ist aber wesentlich. Sie sind der Fels in der Brandung für Ihr Kind! Ihre Emotion hat viel damit zu tun, was passiert! Ihre Emotionen haben viel mit der Eskalation zu tun Fühlen sie sich vielleicht selbst getriggert? Verstehen Sie, warum es darum geht, dass Sie etwas ändern müssen, damit die Situation entschärft wird? Wenn Sie sich selbst nicht regulieren können, wie soll das dann bei jemand anderem funktionieren? Es geht schlichtweg darum, dass Ihre Emotion (und vielleicht auch Ihre Reaktion) Ihr Kind verunsichert. Durch die Unsicherheit reagiert es extremer. Es weiß auch nicht, ob das, was es spürt, mit ihm zu tun hat oder nicht. Vielleicht hatten Sie einen schlechten Tag und ein Gespräch mit Ihrem Chef rumort noch in Ihnen. Was sagen oder tun Sie, um die Situation nicht weiter anzuheizen? Bleiben Sie ruhig. Akzeptieren Sie den Ausbruch Ihres Kindes, der ist nun mal da. Versuchen Sie sich in die Lage Ihres Kindes zu versetzen und Verständnis für die emotionale Reaktion zu bekommen. Und artikulieren Sie dies gegenüber Ihrem Kind. „Ich sehe, dass macht dich wütend.“ Holen Sie Ihr Kind da ab wo es steht. Nämlich in der Emotion und nicht mit einer Lösung! Beruhigung entsteht auf Augenhöhe Wenn sich Ihr Kind verstanden fühlt ist das ein positives Feedback. Wenn Sie „dagegenreden“, z.B. mit Aussagen wie „Das ist doch nicht so schlimm“ oder „Deswegen brauchst Du doch nicht weinen“ versteht Ihr Kind, dass seine Gefühle falsch sind. Gefühle sind nicht falsch, sie sind da und haben ihre Berechtigung. Die Reaktion auf Gefühle kann unterschiedlich sein und das kann gelernt werden. Das ist aber ein Unterschied. Beruhigen lässt sich Ihr Kind, wenn es sich verstanden fühlt, und das ist vor der Lösungssuche die erste Aufgabe, die Sie als Eltern haben! Mein Therapieangebot Ich behandle in meiner Praxis Kinder und Erwachsene ganzheitlich zum Schwerpunkt ADS/ADHS sowie allgemeine Konzentrationsschwierigkeiten. Infomieren Sie sich gerne auf meiner Homepage über meine Arbeitsweise und nutzen meine Angebote wie die Emailserien oder auch das Selbstlernvideo. Gerne spreche ich bei einem ersten kostenfreien Telefonat (15-Minuten, buchbar über die Homepage) mit Ihnen zu Ihren Fragen. Direkt zur Terminbuchung kostenfrei! Emailserie ADS/ADHS Erwachsene   Weil Sie von ADS/ADHS betroffen sind, suchen Sie nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an!   zur Anmeldung Emailserie ADS/ADHS Kinder Ihr Kind ist von ADS/ADHS betroffen und Sie suchen nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an! zur Anmeldung

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Bei Schlafproblemen den Ursachen auf den Grund gehen

Im letzten Blogartikel habe ich dazu geschrieben, wie vielfältig die körperlichen Zusammenhänge sind, die Ihren Schlaf beeinflussen können. Heute möchte ich Ihnen zeigen, was es bedeutet, diesen Zusammenhängen wirklich auf den Grund zu gehen – und warum das der entscheidende Schritt zu einem erholsamen Schlaf sein kann. Selten nur eine Ursache – meistens ein Zusammenspiel Aus meiner langjährigen Erfahrung als Heilpraktikerin weiß ich: Bei Schlafstörungen ist selten nur ein einziger Faktor verantwortlich. Meistens spielen mehrere Bausteine zusammen – und genau darin liegt die Herausforderung. Wer nur an einem Rädchen dreht, wird das Gesamtgefüge selten zum Laufen bringen. Es braucht einen Blick auf das große Bild. Der erste Schritt: Zuhören und verstehen Was bedeutet das konkret? In meiner Praxis beginnt jede Behandlung mit einer ausführlichen Anamnese. Ich nehme mir bewusst viel Zeit, um Sie und Ihre Geschichte wirklich kennenzulernen: Wie sieht Ihr Alltag aus? Seit wann schlafen Sie schlecht? Was hat sich in Ihrem Leben verändert, bevor die Probleme begannen? Wie ist Ihr Energielevel tagsüber? Haben Sie Verdauungsbeschwerden, hormonelle Beschwerden, häufige Infekte? Diese Fragen mögen zunächst weitläufig erscheinen – doch sie öffnen oft überraschende Türen. Labordiagnostik: Verborgenes sichtbar machen Ergänzend zur Anamnese setze ich gezielte Labordiagnostik ein, um körperliche Ungleichgewichte sichtbar zu machen. So lassen sich Profile erstellen und ich erhalte wertvolle Hinweise für die Therapie. Viele Zusammenhänge bleiben ohne gezielte Diagnostik oft jahrelang unentdeckt. Individueller Therapieplan statt Einheitslösung Auf dieser Grundlage erstelle ich einen individuellen Therapieplan, der die gefundenen Ursachen gezielt adressiert. Dabei kommen je nach Befund verschiedene naturheilkundliche Methoden zum Einsatz. Der entscheidende Unterschied zu einer rein symptomatischen Behandlung liegt darin, dass ich mit Ihnen gemeinsam nicht einfach Schlaf „erzwinge“, sondern die Bedingungen erzielen möchte, unter denen Ihr Körper wieder von selbst zur Ruhe finden kann. Geduld lohnt sich – echte Verbesserung ist möglich Dieser Weg braucht Geduld – und Ihre aktive Mitarbeit. Aber er führt zu echten, dauerhaften Verbesserungen. Viele meiner Patientinnen und Patienten berichten nicht nur von besserem Schlaf, sondern von einem insgesamt gestiegenen Wohlbefinden, mehr Energie und einer neuen Lebensfreude. Mein Therapieangebot Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Schlafprobleme tiefer verwurzelt sind, als ein einfaches Einschlafritual lösen könnte, lade ich Sie herzlich ein, den ersten Schritt zu wagen. Ich biete Ihnen ein kostenloses Erstgespräch an. Direkt zur Terminbuchung Häufige Fragen, die dieser Beitrag beantwortet:   Was ist HPU und warum kann sie meinen Schlaf stören? HPU (Hämopyrrollaktamurie) ist eine Stoffwechselstörung, bei der der Körper vermehrt bestimmte Stoffwechselprodukte über den Urin ausscheidet – und dabei wichtige Mikronährstoffe wie Zink und Vitamin B6 verliert. Diese sind jedoch unverzichtbar z.B. für die Produktion von Serotonin und Melatonin, den zentralen Botenstoffen für einen gesunden Schlaf. Eine HPU bleibt häufig jahrelang unerkannt.   Warum reicht es nicht, nur Melatonin zu nehmen? Melatonin kann kurzfristig helfen, den Schlaf-Wach-Rhythmus zu unterstützen. Wenn der Körper es aber aufgrund von Nährstoffmängeln oder hormonellen Dysbalancen nicht ausreichend selbst produzieren kann, ist die externe Zufuhr nur ein Pflaster, keine Lösung. Nachhaltige Verbesserung entsteht, wenn die Ursache des Mangels behoben wird.   Wie läuft eine ganzheitliche Behandlung von Schlafproblemen in Ihrer Praxis ab? Die Behandlung beginnt mit einer ausführlichen Anamnese (ca. 1,5–2 Stunden), in der Ihre gesamte Gesundheitsgeschichte und Lebenssituation erfasst wird. Auf Basis dieser Informationen und ggf. ergänzender Labordiagnostik erstelle ich einen individuellen Therapieplan. Die Begleitung erfolgt in regelmäßigen Folgeterminen, in denen der Verlauf besprochen und der Plan bei Bedarf angepasst wird.

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Wenn die Nacht zur Qual wird, will Ihr Körper Ihnen etwas sagen!

Sie kennen es vielleicht: Sie liegen im Bett, die Uhr zeigt halb zwei, und Ihr Kopf dreht sich im Gedankenkarussell. Oder Sie schlafen zwar ein, wachen aber mitten in der Nacht auf – und finden einfach keine Ruhe mehr. Morgens stehen Sie erschöpft auf, obwohl Sie doch eigentlich „geschlafen“ haben. Wenn Ihnen das bekannt vorkommt, lesen Sie weiter. Schlafstörungen gehören zu den häufigsten Beschwerden, mit denen Menschen in meiner Praxis zu mir kommen – und sie zehren an Körper, Geist und Seele. Schlaf ist weit mehr als eine nächtliche Pause Während Sie schlafen, regeneriert sich Ihr gesamter Organismus: Zellen werden erneuert, das Immunsystem gestärkt, Hormonspiegel ausgeglichen und das Nervensystem beruhigt. Schlaf ist die fundamentalste Form der Selbstheilung, die Ihr Körper kennt. Wird er dauerhaft gestört, spüren Sie das auf allen Ebenen – in Form von Erschöpfung, Konzentrationsschwierigkeiten, Gereiztheit, Stimmungsschwankungen und einem allgemeinen Gefühl, nicht wirklich lebendig zu sein. Was könnte hinter den Schlafstörungen stecken? Was viele nicht wissen: Hinter Schlafproblemen stecken fast immer körperliche Zusammenhänge, die auf den ersten Blick gar nichts mit dem Schlaf zu tun haben. Ein gestörter Hormonhaushalt beispielsweise – etwa ein Ungleichgewicht zwischen Cortisol und Melatonin – kann dazu führen, dass Sie abends hellwach sind, obwohl Sie tagsüber kaum die Augen offen halten konnten. Ein belasteter Darm kann nachts zu Unruhe und Aufwachen führen, weil Darm und Nervensystem eng miteinander verbunden sind. Auch Nährstoffmängel, etwa an Magnesium, Vitamin B6 oder Zink, beeinflussen direkt die Produktion von Serotonin und Melatonin – jenen Botenstoffen, die für einen gesunden Schlaf-Wach-Rhythmus unverzichtbar sind. Aus meiner Praxis Das ist keine abstrakte Theorie – das ist gelebte Praxiserfahrung. In meiner Arbeit als Heilpraktikerin begegne ich regelmäßig Menschen, die bereits vieles versucht haben: Einschlafroutinen, Schlaf-Apps, Hausmittel. Oft bringen diese Maßnahmen eine gewisse Erleichterung, aber keine nachhaltige Verbesserung. Der Grund dafür ist einfach: Sie behandeln das Symptom, nicht die Ursache. Und nicht selten stelle ich fest, dass mehrere Faktoren für einen ganzheitlichen Therapieansatz berücksichtigt werden müssen. Wie viel Aufmerksamkeit widmen Sie Ihrem Schlaf? Wenn Sie sich fragen, warum Sie trotz aller Bemühungen immer noch schlecht schlafen, dann ist das ein wichtiges Signal. Ihr Körper ruft nach Aufmerksamkeit – und verdient eine Antwort, die wirklich tief genug geht. Im zweiten Teil dieses Beitrags erfahren Sie, wie ein ganzheitlicher Blick auf Ihren Körper den Weg zu erholsamen Nächten ebnen kann. Mein Therapieangebot Als ganzheitlich arbeitende Heilpraktikerin behandle ich Kinder und Erwachsene zum Schwerpunkt Schlafstörungen. Informieren Sie sich gern auf meiner Homepage und nutzen auch das Angebot eines kostenfreien Erstgespräch (15-minütiges Telefonat). Direkt zur Terminbuchung Häufige Fragen, die dieser Beitrag beantwortet: Warum bin ich abends so müde, kann aber nicht einschlafen? Das kann auf ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt hinweisen. Wenn Cortisol – das Stresshormon – abends noch zu hoch ist, blockiert es die natürliche Einschläferung durch Melatonin. Hinter diesem Ungleichgewicht stecken oft chronischer Stress oder hormonelle Dysregulierungen, die sich gezielt behandeln lassen. Kann mein Darm wirklich meinen Schlaf beeinflussen? Ja, definitiv. Der Darm wird nicht umsonst als „zweites Gehirn“ bezeichnet. Über die sogenannte Darm-Hirn-Achse steht er in direkter Verbindung mit dem Nervensystem. Eine gestörte Darmflora kann innere Unruhe, Aufwachen in der Nacht und ein allgemeines Unwohlsein verursachen – auch dann, wenn Sie keine offensichtlichen Verdauungsprobleme wahrnehmen. Warum helfen mir Schlaf-Tipps aus dem Internet nicht dauerhaft? Schlafrituale und Hygienemaßnahmen können hilfreich sein, aber sie wirken nur dann nachhaltig, wenn die körperlichen Ursachen des Schlafproblems bekannt und behandelt sind. Ohne diese Grundlage bleibt die Wirkung häufig oberflächlich und temporär.

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Immer funktionieren und dabei sich selbst verlieren?

Stellen Sie sich vor, Sie starten jeden Morgen mit einem Rucksack voller Aufgaben, Erwartungen und unausgesprochener Regeln – und dieser Rucksack gehört eigentlich jemand anderem. Genau so fühlt es sich für viele Menschen mit ADS oder ADHS an, wenn sie versuchen, den Anforderungen des Alltags gerecht zu werden. Zu funktionieren. Zu passen. Nicht aufzufallen. Doch was bedeutet „funktionieren“ überhaupt – und zu welchem Preis? Die stille Erschöpfung hinter dem Funktionieren Viele Betroffene und deren Eltern kennen es: Still sitzen auf dem Stuhl, weil man das so gelernt hat – obwohl der Körper schreien möchte, sich zu bewegen. Die Hausaufgaben werden am Nachmittag erledigt, weil das so gehört – obwohl die Konzentration um 16 Uhr schlicht nicht abrufbar ist. Die erwachsene Person im Büro nickt beim Meeting und schreibt brav mit – während der Kopf längst zehn Gedanken weiter ist, es eigentlich raussprudeln möchte, aber Sie jedes Wort durch pure Willenskraft zurückzuhalten versuchen. Diese Verhaltensweisen entsprechen dem, was die Umwelt als „normal“ oder „angepasst“ bewertet. Doch sie entsprechen nicht dem Naturell eines ADS-/ADHS-Gehirns. Das ADS-/ADHS-Gehirn braucht häufig Bewegung, um sich zu fokussieren. Es arbeitet in Energie-Schüben, nicht im Gleichschritt. Es denkt in Sprüngen, nicht in geraden Linien. Das Funktionieren kostet enorme Energie – und diese Energie fehlt dann woanders: in der Kreativität, in der Freude, in der Beziehung zu sich selbst. Wenn Anpassen zur Gewohnheit wird Ein weiteres häufiges Beispiel: Betroffene entschuldigen sich reflexartig, wenn sie etwas vergessen. Sie vergessen nicht weil sie nachlässig sind, sondern weil ihr Arbeitsgedächtnis anders funktioniert. Sie lernen früh, dass Vergessen eine Schwäche ist, die es zu verstecken gilt. Dabei ist es schlicht ein Merkmal ihres neurologischen Systems. War Ihnen das bewusst? Oder Eltern, die ihr Kind immer wieder dazu anhalten, „schön der Reihe nach“ zu agieren, weil das sozial erwartet wird. Dabei wird meistens nicht erklärt, warum das so ist und welche Strategien dem Kind dabei wirklich helfen könnten. Das Kind lernt: Mein Impuls ist falsch. Nicht: Mein Impuls ist verständlich, und ich kann lernen, damit umzugehen. Der Mut, authentisch zu sein – und trotzdem dazuzugehören Hier liegt der entscheidende Unterschied: Es geht nicht darum, alle Regeln über Bord zu werfen. Warten können, zuhören, Aufgaben erledigen – das sind wichtige soziale und lebenspraktische Fähigkeiten. Aber sie können auf einem Weg erlernt werden, der das ADS-/ADHS-Gehirn mitnimmt, anstatt es zu ignorieren. Das bedeutet: Bewegungspausen einzuplanen, statt Stillsitzen zu erzwingen. Erinnerungssysteme zu entwickeln, statt sich für das Vergessen zu schämen. Aufgaben in kleine, überschaubare Schritte zu zerlegen – nicht weil man es nicht besser weiß, sondern weil das Gehirn so besser arbeitet. Authentizität bedeutet nicht Rücksichtslosigkeit. Sie bedeutet: Ich kenne mich, ich respektiere mich, und ich finde Wege, die sowohl zu mir als auch zur Welt passen. Sie müssen nicht aufhören zu funktionieren. Aber Sie dürfen anfangen, sich selbst dabei nicht zu verlieren. Mein Therapieangebot Mit dem Schwerpunkt ADS/ADHS in meiner ganzheitlichen Praxis arbeite ich mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Informieren Sie sich gerne auf meiner Homepage, nutzen meine Angebote und buchen auch das kostenfreie telefonische Erstgespräch für Ihre Fragen! Direkt zur Terminbuchung Häufig gestellte Fragen Warum sind Menschen mit ADS/ADHS so oft erschöpft, obwohl sie doch „nur“ das tun, was alle tun? Weil das Anpassen an neurotypische Erwartungen für ADS-/ADHS-Betroffene einen enormen Mehraufwand bedeutet. Verhaltensweisen, die anderen intuitiv leicht fallen – ruhig sitzen, Impulse zurückhalten, linear strukturieren – erfordern bei ADS/ADHS aktive und ständige Steuerung. Diese sogenannte „Masking“-Erschöpfung ist real und sollte ernst genommen werden. Wie kann ich mein Kind unterstützen, ohne es ständig zu korrigieren? Indem Sie gemeinsam herausfinden, warum bestimmte Situationen schwierig sind – und dann Strategien entwickeln, die dem Kind wirklich helfen, statt es nur an Normen anzupassen. Ein Kind, das versteht, wie sein Gehirn funktioniert, kann Verantwortung für sich übernehmen. Ein Kind, das nur lernt zu gehorchen, lernt, sich selbst zu misstrauen. Ist es möglich, mit ADS/ADHS authentisch zu leben und trotzdem gesellschaftlich zu funktionieren? Ja – und genau das ist das Ziel. Es braucht Zeit, Selbstkenntnis und oft professionelle Begleitung. Aber viele Betroffene berichten, dass das Loslassen des ständigen „Verstellens“ nicht nur zu mehr Wohlbefinden führt, sondern auch zu nachhaltigeren Leistungen und stabileren Beziehungen. Und das ist ein echter Mehrwert! kostenfrei! Emailserie ADS/ADHS Erwachsene   Weil Sie von ADS/ADHS betroffen sind, suchen Sie nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an!   zur Anmeldung Emailserie ADS/ADHS Kinder Ihr Kind ist von ADS/ADHS betroffen und Sie suchen nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an! zur Anmeldung

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ADHS Kinder haben Gedanken, die „schneller sind als die Welt“

Ihr Kind kommt kaum zur Ruhe, verliert ständig seine Sachen oder scheint im Unterricht einfach nicht zuhören zu können – und Sie fragen sich, ob das „normal“ ist? Als Heilpraktikerin erlebe ich täglich, wie sehr diese Unsicherheit Familien belastet. Lesen Sie hier mehr dazu und verstehen ADHS anschließend besser. Was steckt hinter ADHS? ADHS – die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung – ist keine Frage mangelnder Disziplin oder falscher Erziehung. Es handelt sich um eine neurobiologische Besonderheit, bei der die Reizverarbeitung im Gehirn anders funktioniert. Bestimmte Botenstoffe stehen nicht in ausreichender Menge zur Verfügung, was die Steuerung von Aufmerksamkeit, Impulsen und Aktivität erschwert. Genetische Faktoren spielen dabei eine wesentliche Rolle – ADHS tritt familiär gehäuft auf. Die typischen Symptome und wie sie sich im Alltag zeigen ADHS äußert sich in drei Kernbereichen, die sich bei jedem Kind unterschiedlich stark ausgeprägt zeigen: Unaufmerksamkeit Ihr Kind vergisst die Hausaufgaben, obwohl es sie aufgeschrieben hat. Es beginnt Aufgaben voller Elan, verliert aber rasch den Faden. Sehr häufig schildern mit Eltern, dass die Hausaufgabenbetreuung zu Hause dadurch sehr zäh ist. Im Unterricht scheint das Kind „wegzudriften“ so bekommen es die Eltern von der Lehrkraft erzählt. Das ist nicht unbedingt Desinteresse, sondern hat damit zu tun, dass das Gehirn ständig von neuen Reizen abgelenkt wird. Hyperaktivität Manche Kinder können buchstäblich nicht stillsitzen (auch bei mir in der Praxis): Sie zappeln, trommeln mit den Fingern, stehen mitten im Essen/Gespräch auf. Jüngere Kinder rennen und klettern, wo es unangemessen ist. Das ist kein Trotz – ihr Nervensystem sucht schlicht nach Stimulation. Impulsivität „Erst denken, dann handeln“ fällt besonders schwer. Ihr Kind ruft Antworten heraus, bevor die Frage beendet ist, unterbricht Gespräche oder handelt in Sekundenbruchteilen – und bereut es unmittelbar danach selbst. Kennen Sie das? Was Sie als Eltern wissen sollten ADHS bedeutet nicht, dass Ihr Kind weniger intelligent oder liebenswert ist. Viele Kinder mit ADHS besitzen außergewöhnliche Stärken: Kreativität, Begeisterungsfähigkeit, Spontanität und ein tiefes Mitgefühl für andere. In meiner Praxis erlebe ich täglich, wie viel Potenzial in diesen Kindern steckt – wenn sie die richtige Unterstützung erhalten. Ein ganzheitlicher Ansatz, der Ernährung, Bewegung, strukturgebende Rituale und ebenfalls naturheilkundliche Begleitung einbezieht, kann die Lebensqualität der gesamten Familie spürbar verbessern. Mein Therapieangebot Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Kind betroffen sein könnte: informieren Sie sich gerne auf meiner Homepage und nutzen meine kostenfreie Emailserie oder andere Angebote. Ich biete zudem ein kostenfreies Erstgespräch (15-minütiges Telefonat) an. Direkt zur Terminbuchung Häufige Fragen von Eltern „Ist ADHS meine Schuld als Elternteil?“ Nein. ADHS ist eine neurobiologische Besonderheit mit starker genetischer Komponente. Erziehung kann die Symptome lindern oder verstärken, ist aber nicht ihre Ursache. „Mein Kind kann sich stundenlang auf Videospiele konzentrieren – wie kann es dann ADHS haben?“ Kinder mit ADHS können sich sehr wohl auf hochstimulante, belohnungsreiche Tätigkeiten fokussieren. Das sogenannte „Hyperfokussieren“ ist ebenfalls ein typisches ADHS-Merkmal. „Welche Stärken können ADHS-Kinder haben?“ Viele Kinder mit ADHS zeichnen sich durch besondere Kreativität, Begeisterungsfähigkeit, Spontanität und ein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen aus – Eigenschaften, die mit der richtigen Förderung zu echten Stärken werden. kostenfrei! Emailserie ADS/ADHS Erwachsene   Weil Sie von ADS/ADHS betroffen sind, suchen Sie nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an!   zur Anmeldung Emailserie ADS/ADHS Kinder Ihr Kind ist von ADS/ADHS betroffen und Sie suchen nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an! zur Anmeldung

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Zugehörigkeit als Schlüssel, denn ADS/ADHS-Betroffene sind besonders auf soziale Einbindung angewiesen

Der Wunsch, dazuzugehören, ist kein Luxus – er ist ein biologisches Grundbedürfnis. Bereits der Psychologe Abraham Maslow beschrieb soziale Einbindung als eine der zentralen menschlichen Antriebskräfte, gleich nach den körperlichen Grundbedürfnissen und dem Bedürfnis nach Sicherheit (Maslowsche Bedürfnispyramide). Unser Gehirn ist von Natur aus auf Gemeinschaft ausgerichtet: Soziale Ausgrenzung aktiviert dieselben Schmerzareale wie körperlicher Schmerz. Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit ADS oder ADHS gilt dieses Grundbedürfnis in besonderem Maße – und doch ist seine Erfüllung für sie mit besonders vielen Hürden verbunden. Warum soziale Anpassung ADS/ADHS-Betroffenen schwerer fällt ADS und ADHS sind weit mehr als Konzentrationsschwierigkeiten. Sie beeinflussen, wie Menschen Reize verarbeiten, Impulse regulieren und soziale Signale wahrnehmen. In meiner Praxis begegne ich täglich Betroffenen, die sich aufrichtig bemühen – und dennoch immer wieder aus dem Takt geraten: Impulsivität führt dazu, dass Sätze unterbrochen, Gefühle ungefiltert ausgedrückt und soziale Grenzen unbeabsichtigt überschritten werden. Emotionale Dysregulation lässt Reaktionen intensiver wirken, als sie gemeint sind – was Missverständnisse provoziert. Reizoffenheit macht es schwer, in Gruppen ruhig und präsent zu bleiben. Zeitblindheit und Vergesslichkeit werden von anderen oft als Desinteresse oder Respektlosigkeit gewertet. Das Tragische daran: Die meisten Betroffenen spüren sehr wohl, dass „etwas nicht stimmt“ in der Interaktion – sie wissen oft nur nicht, was oder warum. Zugehörigkeit als therapeutischer Schlüsselfaktor In meiner ganzheitlichen Arbeit mit ADS/ADHS-Betroffenen zeigt sich immer wieder: Das Gefühl, wirklich dazuzugehören – in der Schule, der Familie, am Arbeitsplatz, bei Freunden oder in einer Freizeitgruppe – wirkt sich direkt auf die Symptomschwere aus. Wer sich angenommen fühlt, schüttet weniger Stresshormone aus. Das Nervensystem kommt zur Ruhe. Und ein reguliertes Nervensystem ist die Voraussetzung für Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und emotionale Stabilität – genau jene Bereiche, die bei ADS/ADHS betroffen sind. Zugehörigkeit ist damit keine angenehme Begleiterscheinung auf dem Weg zur Gesundheit – sie ist ein wesentlicher Teil der Heilung selbst. Was das für Betroffene und ihr Umfeld bedeutet Wenn Sie selbst betroffen sind: Suchen Sie aktiv Gemeinschaften, in denen Sie sich zeigen dürfen wie Sie sind – sei es eine ADHS-Selbsthilfegruppe, eine kreative Gruppe (Kunst, Musik) oder ein Sport, der zu Ihrem Wesen passt. Filtern Sie Ihre privaten Kontakte und verbringen Sie mit den Menschen mehr Zeit, in deren Gegenwart Sie sich aufgehoben und „gesehen“ fühlen. Wenn Sie Elternteil, Partner oder Lehrkraft sind: Das wichtigste Geschenk, das Sie machen können, ist bedingungslose Zugehörigkeit zu signalisieren – unabhängig von Leistung oder Anpassung. Denn jeder Mensch verdient einen Ort, an dem er einfach sein darf, wer er ist. Mein Therapieangebot In meiner Praxis arbeite ich zum Schwerpunkt ADS/ADHS und behandle Kinder, Jugendliche und Erwachsene ganzheitlich. Nutzen Sie die Informationsangebote auf meiner Homepage, meine kostenfreie Emailserie oder auch mein Webinar zum Thema ADS/ADHS. Ich biete ebenfalls ein kostenfreies telefonisches Erstgespräch (15-Minuten) für Ihre Fragen an. Direkt zur Terminbuchung Häufig gestellte Fragen, die in diesem Artikel aufgegriffen werden Warum fühlen sich Menschen mit ADS/ADHS so oft als Außenseiter? Kann soziale Einbindung ADS-/ADHS-Symptome wirklich lindern? Wie finde ich als Erwachsener mit ADS/ADHS eine passende Gemeinschaft? Ist das Bedürfnis nach Zugehörigkeit bei ADS-/ADHS-Betroffenen stärker als bei anderen? kostenfrei! Emailserie ADS/ADHS Erwachsene   Weil Sie von ADS/ADHS betroffen sind, suchen Sie nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an!   zur Anmeldung Emailserie ADS/ADHS Kinder Ihr Kind ist von ADS/ADHS betroffen und Sie suchen nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an! zur Anmeldung

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Mit Reizdarm gut leben – geht das?

Im letzten Blogartikel habe ich ehrlich darübergeschrieben, was das Reizdarmsyndrom bedeutet – nicht nur körperlich, sondern auch emotional. Wenn Sie diesen Artikel lesen, dann haben Sie vielleicht etwas mitgenommen: das Gefühl, endlich verstanden zu werden. Und die leise Hoffnung, dass es tatsächlich besser werden kann. Akzeptanz ist keine Niederlage Bevor ich über Strategien spreche, möchte ich einen Moment bei einem Gedanken bleiben, der vieles verändert: Akzeptanz bedeutet nicht, aufzugeben. Es bedeutet nicht, dass Sie sich mit Ihrem Leiden abfinden müssen, dass es Ihnen egal sein soll oder dass Sie aufhören sollten, nach Verbesserungen zu suchen. Akzeptanz bedeutet, aufzuhören, täglich gegen die Tatsache anzukämpfen, dass Sie diese Erkrankung haben. Denn dieser Kampf kostet Energie – Energie, die Ihnen an anderer Stelle fehlt! Wer aufhört zu sagen „Warum ich?“, kann anfangen zu fragen: „Was hilft mir?“ – Das ist ein gewaltiger Unterschied. Was wirklich helfen kann – ein ehrlicher Überblick Die gute Nachricht: Es gibt viele Ansätze, die für Menschen mit Reizdarmsyndrom nachweislich wirksam sind. Die schwierige Nachricht: Es gibt keine Einheitslösung. Was für einen Patienten funktioniert, kann für eine andere wirkungslos sein. Deshalb lohnt es sich, gemeinsam mit einem erfahrenen Therapeuten ein Therapiekonzept basierend auf mehreren Säulen zu erarbeiten– mit Geduld und ohne Selbstdruck. Gut bewährte Bausteine in der Therapie und Begleitung Ernährung spielt eine wichtige Rolle – aber sie sollte Sie nicht tyrannisieren. In der Regel kommen Patienten bereits in meine Praxis und wissen, dass das ein oder andere Lebensmittel die persönlichen Symptome verschlechtert. Daran arbeite ich mit meinen Patienten mit dem erstrebten Ziel: Essen soll wieder Freude machen – nicht Angst. Stress ist für viele Betroffene einer der stärksten Auslöser. Das liegt, wie im ersten Teil erklärt, an der engen Verbindung zwischen Darm und Nervensystem. Was bedeutet das praktisch? Es bedeutet, dass Stressmanagement keine nette Zusatzoption ist, sondern ein zentraler Bestandteil der Behandlung. Körperliche Aktivität hat einen nachgewiesenen positiven Effekt auf das Reizdarmsyndrom: Sie reguliert die Darmbewegung, reduziert Stress und verbessert die allgemeine Stimmung. Einer der schmerzlichsten Aspekte des Reizdarmsyndroms ist die soziale Einschränkung. Restaurantbesuche, Reisen, spontane Einladungen – all das kann sich anfühlen wie ein vermientes Gelände. Aber: Soziales Leben ist möglich. Vielleicht anders als früher – aber möglich. Welche dieser Bausteine zu Ihnen passen und was darüber hinaus Bestandteil sein sollte ist immer individuell. In meiner Praxis erarbeite ich nach einer ausführlichen Anamnese das passende Konzept. Medizinische Begleitung – Sie müssen das nicht alleine tragen Das Reizdarmsyndrom ist gut behandelbar, auch wenn es nicht heilbar im klassischen Sinne ist. Ein Gastroenterologe oder eine spezialisierte Praxis kann helfen, die richtige Kombination aus Maßnahmen zu finden. Scheuen Sie sich nicht, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen – und scheuen Sie sich nicht, eine zweite Meinung einzuholen, wenn Sie sich nicht verstanden fühlen. Sie verdienen eine Begleitung, die Ihre Beschwerden ernst nimmt. Was Lebensqualität wirklich bedeutet Lebensqualität ist nicht die Abwesenheit von Beschwerden. Lebensqualität ist die Fähigkeit, trotz Beschwerden Momente zu erleben, die sich gut anfühlen. Ein Lachen mit einem geliebten Menschen. Ein Abend, an dem der Bauch Pause macht. Eine Mahlzeit, die schmeckt. Eine Reise, die gelingt. Diese Momente sind nicht weniger wert, weil sie zwischen schwierigen Phasen liegen. Vielleicht sind sie sogar wertvoller – weil Sie wissen, was es kostet, sie zu erleben. Sie dürfen Ihr Leben genießen Ja. Sie dürfen das. Auch mit Reizdarm. Auch an schlechten Tagen. Auch wenn es gerade nicht so aussieht. Der Weg dorthin ist kein gerader. Er hat Umwege, Rückschläge und Tage, an denen alles zu viel erscheint. Aber er ist ein Weg, den Menschen gehen – täglich, mit Würde und mit einer Stärke, die oft unsichtbar bleibt. Mein Therapieangebot In meiner Praxis behandle ich mit dem Schwerpunkt Darmgesundheit Kinder, Jugendliche wie auch Erwachsene. Informieren Sie sich gerne auf meiner Homepage und nutzen auch mein kostenfreies Angebot – das telefonische Erstgespräch (15-Minuten) für Ihre Fragen!

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