ADS/ADHS

Immer funktionieren und dabei sich selbst verlieren?

Stellen Sie sich vor, Sie starten jeden Morgen mit einem Rucksack voller Aufgaben, Erwartungen und unausgesprochener Regeln – und dieser Rucksack gehört eigentlich jemand anderem. Genau so fühlt es sich für viele Menschen mit ADS oder ADHS an, wenn sie versuchen, den Anforderungen des Alltags gerecht zu werden. Zu funktionieren. Zu passen. Nicht aufzufallen. Doch was bedeutet „funktionieren“ überhaupt – und zu welchem Preis? Die stille Erschöpfung hinter dem Funktionieren Viele Betroffene und deren Eltern kennen es: Still sitzen auf dem Stuhl, weil man das so gelernt hat – obwohl der Körper schreien möchte, sich zu bewegen. Die Hausaufgaben werden am Nachmittag erledigt, weil das so gehört – obwohl die Konzentration um 16 Uhr schlicht nicht abrufbar ist. Die erwachsene Person im Büro nickt beim Meeting und schreibt brav mit – während der Kopf längst zehn Gedanken weiter ist, es eigentlich raussprudeln möchte, aber Sie jedes Wort durch pure Willenskraft zurückzuhalten versuchen. Diese Verhaltensweisen entsprechen dem, was die Umwelt als „normal“ oder „angepasst“ bewertet. Doch sie entsprechen nicht dem Naturell eines ADS-/ADHS-Gehirns. Das ADS-/ADHS-Gehirn braucht häufig Bewegung, um sich zu fokussieren. Es arbeitet in Energie-Schüben, nicht im Gleichschritt. Es denkt in Sprüngen, nicht in geraden Linien. Das Funktionieren kostet enorme Energie – und diese Energie fehlt dann woanders: in der Kreativität, in der Freude, in der Beziehung zu sich selbst. Wenn Anpassen zur Gewohnheit wird Ein weiteres häufiges Beispiel: Betroffene entschuldigen sich reflexartig, wenn sie etwas vergessen. Sie vergessen nicht weil sie nachlässig sind, sondern weil ihr Arbeitsgedächtnis anders funktioniert. Sie lernen früh, dass Vergessen eine Schwäche ist, die es zu verstecken gilt. Dabei ist es schlicht ein Merkmal ihres neurologischen Systems. War Ihnen das bewusst? Oder Eltern, die ihr Kind immer wieder dazu anhalten, „schön der Reihe nach“ zu agieren, weil das sozial erwartet wird. Dabei wird meistens nicht erklärt, warum das so ist und welche Strategien dem Kind dabei wirklich helfen könnten. Das Kind lernt: Mein Impuls ist falsch. Nicht: Mein Impuls ist verständlich, und ich kann lernen, damit umzugehen. Der Mut, authentisch zu sein – und trotzdem dazuzugehören Hier liegt der entscheidende Unterschied: Es geht nicht darum, alle Regeln über Bord zu werfen. Warten können, zuhören, Aufgaben erledigen – das sind wichtige soziale und lebenspraktische Fähigkeiten. Aber sie können auf einem Weg erlernt werden, der das ADS-/ADHS-Gehirn mitnimmt, anstatt es zu ignorieren. Das bedeutet: Bewegungspausen einzuplanen, statt Stillsitzen zu erzwingen. Erinnerungssysteme zu entwickeln, statt sich für das Vergessen zu schämen. Aufgaben in kleine, überschaubare Schritte zu zerlegen – nicht weil man es nicht besser weiß, sondern weil das Gehirn so besser arbeitet. Authentizität bedeutet nicht Rücksichtslosigkeit. Sie bedeutet: Ich kenne mich, ich respektiere mich, und ich finde Wege, die sowohl zu mir als auch zur Welt passen. Sie müssen nicht aufhören zu funktionieren. Aber Sie dürfen anfangen, sich selbst dabei nicht zu verlieren. Mein Therapieangebot Mit dem Schwerpunkt ADS/ADHS in meiner ganzheitlichen Praxis arbeite ich mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Informieren Sie sich gerne auf meiner Homepage, nutzen meine Angebote und buchen auch das kostenfreie telefonische Erstgespräch für Ihre Fragen! Direkt zur Terminbuchung Häufig gestellte Fragen Warum sind Menschen mit ADS/ADHS so oft erschöpft, obwohl sie doch „nur“ das tun, was alle tun? Weil das Anpassen an neurotypische Erwartungen für ADS-/ADHS-Betroffene einen enormen Mehraufwand bedeutet. Verhaltensweisen, die anderen intuitiv leicht fallen – ruhig sitzen, Impulse zurückhalten, linear strukturieren – erfordern bei ADS/ADHS aktive und ständige Steuerung. Diese sogenannte „Masking“-Erschöpfung ist real und sollte ernst genommen werden. Wie kann ich mein Kind unterstützen, ohne es ständig zu korrigieren? Indem Sie gemeinsam herausfinden, warum bestimmte Situationen schwierig sind – und dann Strategien entwickeln, die dem Kind wirklich helfen, statt es nur an Normen anzupassen. Ein Kind, das versteht, wie sein Gehirn funktioniert, kann Verantwortung für sich übernehmen. Ein Kind, das nur lernt zu gehorchen, lernt, sich selbst zu misstrauen. Ist es möglich, mit ADS/ADHS authentisch zu leben und trotzdem gesellschaftlich zu funktionieren? Ja – und genau das ist das Ziel. Es braucht Zeit, Selbstkenntnis und oft professionelle Begleitung. Aber viele Betroffene berichten, dass das Loslassen des ständigen „Verstellens“ nicht nur zu mehr Wohlbefinden führt, sondern auch zu nachhaltigeren Leistungen und stabileren Beziehungen. Und das ist ein echter Mehrwert! kostenfrei! Emailserie ADS/ADHS Erwachsene   Weil Sie von ADS/ADHS betroffen sind, suchen Sie nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an!   zur Anmeldung Emailserie ADS/ADHS Kinder Ihr Kind ist von ADS/ADHS betroffen und Sie suchen nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an! zur Anmeldung

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ADHS Kinder haben Gedanken, die „schneller sind als die Welt“

Ihr Kind kommt kaum zur Ruhe, verliert ständig seine Sachen oder scheint im Unterricht einfach nicht zuhören zu können – und Sie fragen sich, ob das „normal“ ist? Als Heilpraktikerin erlebe ich täglich, wie sehr diese Unsicherheit Familien belastet. Lesen Sie hier mehr dazu und verstehen ADHS anschließend besser. Was steckt hinter ADHS? ADHS – die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung – ist keine Frage mangelnder Disziplin oder falscher Erziehung. Es handelt sich um eine neurobiologische Besonderheit, bei der die Reizverarbeitung im Gehirn anders funktioniert. Bestimmte Botenstoffe stehen nicht in ausreichender Menge zur Verfügung, was die Steuerung von Aufmerksamkeit, Impulsen und Aktivität erschwert. Genetische Faktoren spielen dabei eine wesentliche Rolle – ADHS tritt familiär gehäuft auf. Die typischen Symptome und wie sie sich im Alltag zeigen ADHS äußert sich in drei Kernbereichen, die sich bei jedem Kind unterschiedlich stark ausgeprägt zeigen: Unaufmerksamkeit Ihr Kind vergisst die Hausaufgaben, obwohl es sie aufgeschrieben hat. Es beginnt Aufgaben voller Elan, verliert aber rasch den Faden. Sehr häufig schildern mit Eltern, dass die Hausaufgabenbetreuung zu Hause dadurch sehr zäh ist. Im Unterricht scheint das Kind „wegzudriften“ so bekommen es die Eltern von der Lehrkraft erzählt. Das ist nicht unbedingt Desinteresse, sondern hat damit zu tun, dass das Gehirn ständig von neuen Reizen abgelenkt wird. Hyperaktivität Manche Kinder können buchstäblich nicht stillsitzen (auch bei mir in der Praxis): Sie zappeln, trommeln mit den Fingern, stehen mitten im Essen/Gespräch auf. Jüngere Kinder rennen und klettern, wo es unangemessen ist. Das ist kein Trotz – ihr Nervensystem sucht schlicht nach Stimulation. Impulsivität „Erst denken, dann handeln“ fällt besonders schwer. Ihr Kind ruft Antworten heraus, bevor die Frage beendet ist, unterbricht Gespräche oder handelt in Sekundenbruchteilen – und bereut es unmittelbar danach selbst. Kennen Sie das? Was Sie als Eltern wissen sollten ADHS bedeutet nicht, dass Ihr Kind weniger intelligent oder liebenswert ist. Viele Kinder mit ADHS besitzen außergewöhnliche Stärken: Kreativität, Begeisterungsfähigkeit, Spontanität und ein tiefes Mitgefühl für andere. In meiner Praxis erlebe ich täglich, wie viel Potenzial in diesen Kindern steckt – wenn sie die richtige Unterstützung erhalten. Ein ganzheitlicher Ansatz, der Ernährung, Bewegung, strukturgebende Rituale und ebenfalls naturheilkundliche Begleitung einbezieht, kann die Lebensqualität der gesamten Familie spürbar verbessern. Mein Therapieangebot Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Kind betroffen sein könnte: informieren Sie sich gerne auf meiner Homepage und nutzen meine kostenfreie Emailserie oder andere Angebote. Ich biete zudem ein kostenfreies Erstgespräch (15-minütiges Telefonat) an. Direkt zur Terminbuchung Häufige Fragen von Eltern „Ist ADHS meine Schuld als Elternteil?“ Nein. ADHS ist eine neurobiologische Besonderheit mit starker genetischer Komponente. Erziehung kann die Symptome lindern oder verstärken, ist aber nicht ihre Ursache. „Mein Kind kann sich stundenlang auf Videospiele konzentrieren – wie kann es dann ADHS haben?“ Kinder mit ADHS können sich sehr wohl auf hochstimulante, belohnungsreiche Tätigkeiten fokussieren. Das sogenannte „Hyperfokussieren“ ist ebenfalls ein typisches ADHS-Merkmal. „Welche Stärken können ADHS-Kinder haben?“ Viele Kinder mit ADHS zeichnen sich durch besondere Kreativität, Begeisterungsfähigkeit, Spontanität und ein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen aus – Eigenschaften, die mit der richtigen Förderung zu echten Stärken werden. kostenfrei! Emailserie ADS/ADHS Erwachsene   Weil Sie von ADS/ADHS betroffen sind, suchen Sie nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an!   zur Anmeldung Emailserie ADS/ADHS Kinder Ihr Kind ist von ADS/ADHS betroffen und Sie suchen nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an! zur Anmeldung

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Zugehörigkeit als Schlüssel, denn ADS/ADHS-Betroffene sind besonders auf soziale Einbindung angewiesen

Der Wunsch, dazuzugehören, ist kein Luxus – er ist ein biologisches Grundbedürfnis. Bereits der Psychologe Abraham Maslow beschrieb soziale Einbindung als eine der zentralen menschlichen Antriebskräfte, gleich nach den körperlichen Grundbedürfnissen und dem Bedürfnis nach Sicherheit (Maslowsche Bedürfnispyramide). Unser Gehirn ist von Natur aus auf Gemeinschaft ausgerichtet: Soziale Ausgrenzung aktiviert dieselben Schmerzareale wie körperlicher Schmerz. Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit ADS oder ADHS gilt dieses Grundbedürfnis in besonderem Maße – und doch ist seine Erfüllung für sie mit besonders vielen Hürden verbunden. Warum soziale Anpassung ADS/ADHS-Betroffenen schwerer fällt ADS und ADHS sind weit mehr als Konzentrationsschwierigkeiten. Sie beeinflussen, wie Menschen Reize verarbeiten, Impulse regulieren und soziale Signale wahrnehmen. In meiner Praxis begegne ich täglich Betroffenen, die sich aufrichtig bemühen – und dennoch immer wieder aus dem Takt geraten: Impulsivität führt dazu, dass Sätze unterbrochen, Gefühle ungefiltert ausgedrückt und soziale Grenzen unbeabsichtigt überschritten werden. Emotionale Dysregulation lässt Reaktionen intensiver wirken, als sie gemeint sind – was Missverständnisse provoziert. Reizoffenheit macht es schwer, in Gruppen ruhig und präsent zu bleiben. Zeitblindheit und Vergesslichkeit werden von anderen oft als Desinteresse oder Respektlosigkeit gewertet. Das Tragische daran: Die meisten Betroffenen spüren sehr wohl, dass „etwas nicht stimmt“ in der Interaktion – sie wissen oft nur nicht, was oder warum. Zugehörigkeit als therapeutischer Schlüsselfaktor In meiner ganzheitlichen Arbeit mit ADS/ADHS-Betroffenen zeigt sich immer wieder: Das Gefühl, wirklich dazuzugehören – in der Schule, der Familie, am Arbeitsplatz, bei Freunden oder in einer Freizeitgruppe – wirkt sich direkt auf die Symptomschwere aus. Wer sich angenommen fühlt, schüttet weniger Stresshormone aus. Das Nervensystem kommt zur Ruhe. Und ein reguliertes Nervensystem ist die Voraussetzung für Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und emotionale Stabilität – genau jene Bereiche, die bei ADS/ADHS betroffen sind. Zugehörigkeit ist damit keine angenehme Begleiterscheinung auf dem Weg zur Gesundheit – sie ist ein wesentlicher Teil der Heilung selbst. Was das für Betroffene und ihr Umfeld bedeutet Wenn Sie selbst betroffen sind: Suchen Sie aktiv Gemeinschaften, in denen Sie sich zeigen dürfen wie Sie sind – sei es eine ADHS-Selbsthilfegruppe, eine kreative Gruppe (Kunst, Musik) oder ein Sport, der zu Ihrem Wesen passt. Filtern Sie Ihre privaten Kontakte und verbringen Sie mit den Menschen mehr Zeit, in deren Gegenwart Sie sich aufgehoben und „gesehen“ fühlen. Wenn Sie Elternteil, Partner oder Lehrkraft sind: Das wichtigste Geschenk, das Sie machen können, ist bedingungslose Zugehörigkeit zu signalisieren – unabhängig von Leistung oder Anpassung. Denn jeder Mensch verdient einen Ort, an dem er einfach sein darf, wer er ist. Mein Therapieangebot In meiner Praxis arbeite ich zum Schwerpunkt ADS/ADHS und behandle Kinder, Jugendliche und Erwachsene ganzheitlich. Nutzen Sie die Informationsangebote auf meiner Homepage, meine kostenfreie Emailserie oder auch mein Webinar zum Thema ADS/ADHS. Ich biete ebenfalls ein kostenfreies telefonisches Erstgespräch (15-Minuten) für Ihre Fragen an. Direkt zur Terminbuchung Häufig gestellte Fragen, die in diesem Artikel aufgegriffen werden Warum fühlen sich Menschen mit ADS/ADHS so oft als Außenseiter? Kann soziale Einbindung ADS-/ADHS-Symptome wirklich lindern? Wie finde ich als Erwachsener mit ADS/ADHS eine passende Gemeinschaft? Ist das Bedürfnis nach Zugehörigkeit bei ADS-/ADHS-Betroffenen stärker als bei anderen? kostenfrei! Emailserie ADS/ADHS Erwachsene   Weil Sie von ADS/ADHS betroffen sind, suchen Sie nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an!   zur Anmeldung Emailserie ADS/ADHS Kinder Ihr Kind ist von ADS/ADHS betroffen und Sie suchen nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an! zur Anmeldung

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Ihr größter Erziehungsfehler mit Ihrem ADS/ADHS-Kind? Den haben Sie wahrscheinlich nie begangen.

Vielleicht haben Sie diesen Satz schon gedacht. Spät abends, wenn das Haus endlich still ist und Sie den Tag Revue passieren lassen. „Habe ich heute wieder alles falsch gemacht? Liegt es an mir, dass es so schwierig ist?“ Viele Eltern von Kindern mit ADS oder ADHS tragen eine Last mit sich, die niemand von außen sieht: das stille Zweifeln an sich selbst. Den leisen Verdacht, irgendwo versagt zu haben. Diese Last möchte ich Ihnen heute von den Schultern nehmen – soweit das mit Worten möglich ist. ADS/ADHS ist keine Frage der Erziehung Lassen Sie mich das klar und deutlich sagen, weil es nicht oft genug gesagt wird: ADS und ADHS entstehen nicht durch Erziehungsfehler. Es sind neurobiologische Besonderheiten – die Art, wie das Gehirn Ihres Kindes Informationen verarbeitet, wie es Reize filtert, wie es Aufmerksamkeit reguliert. Das ist keine Frage von Konsequenz oder Nachgiebigkeit, von zu viel Bildschirmzeit oder zu wenig Struktur. Es ist die Art, wie Ihr Kind zur Welt gekommen ist. Die Forschung ist hier eindeutig: Genetische Faktoren spielen eine wesentliche Rolle. Viele Eltern erkennen beim Lesen der Diagnose plötzlich sich selbst wieder – in Geschichten aus der eigenen Kindheit, in Mustern, die sie ihr Leben lang als „Eigenheiten“ beschrieben haben. ADS/ADHS ist keine Fehlfunktion. Es ist eine andere Funktion. Der eigentliche Schmerz: Das Kind in eine Rolle pressen Wenn ich in meiner Praxis mit Eltern spreche, fällt mir immer wieder etwas auf. Der eigentliche Erschöpfungspunkt liegt selten dort, wo man ihn vermutet. Er liegt nicht im Chaos auf dem Schreibtisch, nicht in den vergessenen Hausaufgabenheften, nicht in den Tränen vor der Schule. Er liegt im täglichen Ringen zwischen zwei Welten: der Welt, wie das Kind ist – und der Welt, wie es nach außen hin sein soll. Das Idealbild vom eigenen Kind Das Schulsystem erwartet Stillsitzen. Die Gesellschaft erwartet Anpassung. Verwandte geben gut gemeinte Ratschläge. Und irgendwann beginnen manche Eltern – unbewusst, aus purer Erschöpfung und dem tiefen Wunsch, ihrem Kind das Leben leichter zu machen – damit, ihr Kind in eine Form zu pressen, die einfach nicht zu ihm passt. Haben Sie sich dabei auch schon ertappt? Das ist der einzige „Fehler“, über den es sich lohnt nachzudenken. Nicht weil Sie schuld daran wären. Sondern weil es einen anderen Weg gibt. Annehmen, was ist – und was das bedeutet Ihr Kind anzunehmen bedeutet nicht, alles gutzuheißen. Es bedeutet nicht, auf Struktur zu verzichten oder Grenzen aufzugeben. Struktur ist für Kinder mit ADS/ADHS sogar besonders wichtig – aber es ist eine Struktur, die zum Kind passt, nicht eine, die das Kind verbiegen soll. Annehmen bedeutet: Ich sehe dich. Nicht das Kind, das ich mir vielleicht gewünscht hätte. Nicht das Kind, das die Lehrerin gerne hätte. Dich. Jedes Kind ist eine individuelle Persönlichkeit Kinder mit ADS/ADHS bringen oft außergewöhnliche Stärken mit: eine sprühende Kreativität, ein tiefes Mitgefühl, eine Begeisterungsfähigkeit, die ansteckend ist, ein Gerechtigkeitssinn, der beeindruckt. Diese Stärken gedeihen nur dann, wenn das Kind spürt, dass es in Ordnung ist, so zu sein, wie es ist. Was Sie wirklich brauchen Sie brauchen keine Perfektion. Sie brauchen Unterstützung. Eltern von Kindern mit ADS/ADHS leisten täglich Außergewöhnliches – oft ohne Anerkennung, oft am Limit. In meiner Praxis erlebe ich immer wieder, wie viel sich verändern kann, wenn Familien nicht mehr allein kämpfen: wenn Eltern verstehen, wie das Nervensystem ihres Kindes funktioniert, wenn individuelle Strategien entwickelt werden, die wirklich zum Kind und zur Familie passen, und wenn der Blick sich verschiebt – weg vom Problem, hin zu den Ressourcen. ADS/ADHS ist kein Versagen. Weder das Ihres Kindes noch Ihres. Videotraining für Eltern Wenn der Alltag mit Ihrem ADS/ADHS-Kind an Ihre Grenzen geht … Sie lieben Ihr Kind – und trotzdem bringen Sie alltägliche Situationen regelmäßig zur Weißglut? Die Hausaufgaben enden in Tränen, Morgenroutinen im Chaos, und abends fragen Sie sich, warum Sie schon wieder laut geworden sind? Sie sind nicht allein. Und Sie sind nicht das Problem.  Mehr Informationen Mein Therapieangebot Sie erkennen sich in diesem Artikel wieder? Erfahren Sie mehr darüber, wie ich Familien mit ADS/ADHS-Kindern ganzheitlich begleite! Informieren Sie sich auf meiner Homepage und nutzen auch meine kostenfreie Emailserie oder das Webinar. Nehmen Sie auch gerne Kontakt auf. Ich freue mich auf das Gespräch mit Ihnen. Direkt zur Terminbuchung kostenfrei! Emailserie ADS/ADHS Erwachsene   Weil Sie von ADS/ADHS betroffen sind, suchen Sie nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an!   zur Anmeldung Emailserie ADS/ADHS Kinder Ihr Kind ist von ADS/ADHS betroffen und Sie suchen nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an! zur Anmeldung

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Reizüberflutung meistern: Praktische Strategien für mehr Gelassenheit im Alltag

In den letzten Artikeln habe ich Ihnen aufgezeigt, was Reizüberflutung ist und warum sie gerade bei ADS/ADHS eine so große Rolle spielt. Sie haben gelernt, die Symptome zu erkennen und zu verstehen, dass hinter vielen herausfordernden Verhaltensweisen eine neurologische Überlastung steckt. Nun möchte ich Ihnen zeigen, was Sie konkret tun können. Die gute Nachricht vorweg: Sie müssen nicht Ihr ganzes Leben umkrempeln. Oft sind es kleine, gezielte Veränderungen, die eine große Wirkung haben. Das Fundament: Verstehen, was Ihr Nervensystem braucht Bevor wir zu den konkreten Strategien kommen, ist es wichtig zu verstehen: Reizreduktion ist keine Schwäche, sondern Selbstfürsorge. Sie oder Ihr Kind brauchen diese Schutzmaßnahmen nicht, weil Sie „nicht belastbar genug“ sind, sondern weil Ihr Nervensystem anders arbeitet und mehr Schutz benötigt. Stellen Sie sich vor, Sie würden ohne Sonnencreme stundenlang in die pralle Sonne gehen – Sie würden sich verbrennen. Niemand würde sagen: „Stell dich nicht so an, andere vertragen die Sonne doch auch!“ Bei Reizüberflutung ist es ähnlich: Ihr Nervensystem braucht Schutz, damit es nicht „verbrennt“. Reizarme Inseln im Alltag schaffen Die effektivste Maßnahme gegen Reizüberflutung ist, bewusst reizarme Zeiten und Räume zu schaffen – kleine Oasen der Ruhe in einem oft hektischen Alltag. Schaffen Sie z.B. einen festen Rückzugsort, den Sie oder Ihr Kind als „sicheren Hafen“ nutzen kann (Kuschelecke, bestimmter Sessel etc.). Ihr Kind bzw. Sie selbst sollten lernen, zu spüren: „Mir wird alles zu viel, ich brauche jetzt meine ruhige Ecke.“ Die Reiz-Pause nach der Schule Viele Kinder mit ADS/ADHS brauchen nach der Schule dringend eine Erholungsphase. Statt direkt zu Hausaufgaben, Hobbys oder Spielverabredungen überzugehen, planen Sie bewusst 30-60 Minuten Ruhezeit ein. Ja, das bedeutet kein Bildschirm (auch TV oder Tablet sind zusätzliche Reize!). Ruhige Aktivität sind hilfreich, z.B. Malen, Bauen, in Ruhe essen, Hörbuch hören. Die Morgenroutine ohne Medien Viele Menschen mit ADS/ADHS greifen morgens sofort zum Smartphone – und überfluten ihr Nervensystem bereits vor dem Aufstehen mit Nachrichten, E-Mails und Social Media. Versuchen Sie stattdessen die erste halbe Stunde nach dem Aufwachen medienfrei zu gestalten. Die Mittagspause als Regenerationszeit Nutzen Sie Ihre Mittagspause wirklich zur Regeneration! Machen Sie tatsächlich Pause! Sie könnten z.B. spazieren gehen und 10-15 Minuten komplett ruhig sitzen (evtl. draußen auf einer Bank). Ideal wäre es auch, wenn Sie bewusst auf Smartphone und Gespräche verzichten. Das hört sich für viele weltfremd an – ich weiß. Versuchen Sie doch erst einmal, dies 1-2 mal/Woche einzubauen und testen die Wirkung aus. Langfristige Strategien: Das Nervensystem stärken Neben den akuten Maßnahmen gibt es langfristige Ansätze, die Ihr Nervensystem resilienter gegenüber Reizen machen. Dazu gehören regelmäßige Bewegung sowie ausreichend Schlaf und eine ausgewogene Ernährung. Überprüfen Sie doch einmal, ob Sie in diesen Feldern etwas anpassen könnten! Geduld und Selbstmitgefühl Die Umsetzung dieser Strategien braucht Zeit. Sie müssen auch nicht alles gleichzeitig verändern. Suchen Sie sich 1-2 Punkte heraus, die Sie realistisch umsetzen können, und beginnen Sie dort. Sie werden merken, dass sich das bereits auszahlt. Und ganz wichtig: Seien Sie nachsichtig mit sich selbst (oder Ihrem Kind), wenn nicht immer alles klappt. Reizüberflutung lässt sich in unserer modernen Welt nicht vollständig vermeiden. Aber jede kleine Veränderung, jeder geschützte Moment, jede bewusste Pause macht einen Unterschied. In meiner Praxis erlebe ich immer wieder, wie transformierend es ist, wenn Menschen beginnen, ihre Grenzen wahrzunehmen und zu respektieren. Plötzlich wird aus einem ständigen Kampf gegen sich selbst ein fürsorglich gestalteter Alltag, in dem Raum ist für Regeneration. Mein Therapieangebot Sie möchten individuell besprechen, welche Strategien für Sie oder Ihr Kind am besten geeignet sind? In meiner Praxis entwickeln wir gemeinsam einen maßgeschneiderten Plan, der zu Ihrer Lebenssituation passt und langfristig Entlastung bringt. Informieren Sie sich auf meiner Homepage und nutzen meine kostenfreien Angebote. Vereinbaren Sie gerne ein unverbindliches Erstgespräch (15-minütiges Telefonat). Direkt zur Terminbuchung kostenfrei! Emailserie ADS/ADHS Erwachsene   Weil Sie von ADS/ADHS betroffen sind, suchen Sie nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an!   zur Anmeldung Emailserie ADS/ADHS Kinder Ihr Kind ist von ADS/ADHS betroffen und Sie suchen nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an! zur Anmeldung

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Reizüberflutung verkompliziert die Symptome von ADS/ADHS

Im zuletzt veröffentlichten Artikel habe ich die Zusammenhänge von Reizüberflutung und den typischen Beispielen von ADS/ADHS Betroffenen geschildert. Besser verstehen zu können, was bei Reizüberflutung geschieht ist eine wichtige Grundlage. Lesen Sie dazu den Artikel gerne nochmals durch. Besonders für ADS/ADHS Betroffene verkompliziert sich das Übermaß an vielen Sinneseindrücken zusätzlich. Der Teufelskreis: Wenn Reizüberflutung ADS/ADHS-Symptome verstärkt Besonders heimtückisch: Reizüberflutung verstärkt die ohnehin vorhandenen ADS/ADHS-Symptome. Es entsteht ein Teufelskreis: Reizüberflutung führt zu Stress im Nervensystem Stress reduziert die Selbstregulationsfähigkeit Verminderte Selbstregulation führt zu typischen ADS/ADHS-Symptomen wie Impulsivität, Unaufmerksamkeit, emotionaler Dysregulation Diese Symptome führen zu weiteren stressigen Situationen (Konflikte, Fehler, Vergesslichkeit) Mehr Stress macht das Nervensystem noch anfälliger für Reizüberflutung In meiner Praxis sehe ich immer wieder, wie sehr sich Symptome verbessern, wenn wir es schaffen, diesen Kreislauf zu durchbrechen und die Reizüberflutung zu reduzieren. Warum wird Reizüberflutung oft nicht erkannt? Viele Betroffene – ob Kinder oder Erwachsene – wissen selbst nicht, dass sie unter Reizüberflutung leiden. Sie kennen es nicht anders und halten ihre Reaktionen für eine fehlende Kompetenz ihrerseits „Ich bin nicht belastbar genug“. Auch im Umfeld wird Reizüberflutung selten als solche erkannt. Stattdessen hören Betroffene aufbauende Sätze „Du musst dich einfach mehr zusammenreißen“. Diese Reaktionen verstärken das Problem, weil sie zusätzlichen emotionalen Stress erzeugen und das Gefühl vermitteln, „falsch“ zu sein. Der erste Schritt: Erkennen und Anerkennen Das Wichtigste, was ich meinen Patienten mitgeben möchte: Reizüberflutung ist real. Sie ist neurologisch begründet und keine Schwäche oder Überempfindlichkeit. Wenn Sie sich oder Ihr Kind in diesem Artikel wiedererkennen ist das ein wichtiger erster Schritt. Mit der Erkenntnis rückt die Situation in ein anderes Licht! Wie geht es weiter? Die gute Nachricht: Auch wenn Sie die Reizüberflutung in unserer modernen Welt nicht vollständig vermeiden können, gibt es zahlreiche praktische Strategien, die Ihren Alltag erheblich erleichtern können. Im nächsten Teil dieser kleinen Artikelserie zeige ich Ihnen ein paar konkrete, alltagstaugliche Maßnahmen, mit denen Sie Reizüberflutung vorbeugen und Ihr Nervensystem (oder das Ihres Kindes) schützen können. Sie werden erfahren, wie kleine Veränderungen große Wirkung haben können – und wie Sie wieder mehr Gelassenheit in Ihren Alltag bringen. Mein Therapieangebot Sie möchten mehr über ganzheitliche Behandlungsansätze bei ADS/ADHS erfahren? In meiner Praxis begleite ich Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf dem Weg zu mehr Selbstregulation und Lebensqualität. Informieren Sie sich gerne auf meiner Homepage und nutzen die kostenfreien Angebote um mich näher kennen zu lernen. Jetzt kostenfreies Erstgespräch buchen kostenfrei! Emailserie ADS/ADHS Erwachsene   Weil Sie von ADS/ADHS betroffen sind, suchen Sie nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an!   zur Anmeldung Emailserie ADS/ADHS Kinder Ihr Kind ist von ADS/ADHS betroffen und Sie suchen nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an! zur Anmeldung

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Wenn alles zu viel wird: Reizüberflutung verstehen – besonders bei ADS/ADHS

Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie abends nach Hause kommen und am liebsten nur noch die Stille genießen möchten? Wenn Sie nach einem Tag im Großraumbüro, im Supermarkt oder auf dem Spielplatz mit Ihrem Kind das Bedürfnis haben, sich zurückzuziehen und alle Sinneseindrücke auszublenden? Dann haben Sie bereits eine Form von Reizüberflutung erlebt – ein Phänomen, das in unserer modernen Welt immer mehr Menschen betrifft. Doch was für viele Menschen gelegentlich vorkommt, ist für Menschen mit ADS/ADHS und ihre Familien oft tägliche Realität. Was ist Reizüberflutung? Reizüberflutung entsteht, wenn unser Nervensystem mehr Sinneseindrücke verarbeiten muss, als es bewältigen kann. Stellen Sie sich vor, Ihr Gehirn ist wie ein Computer mit zu vielen geöffneten Programmen – irgendwann wird das System langsam, reagiert verzögert oder stürzt im schlimmsten Fall ab. In unserer heutigen Zeit sind wir ständig umgeben von Straßenlärm, Telefongebimmel, grellem Licht, bewegte Bilder, usw. Auch die permanente Informationsflut durch digitale Medien sowie die ständige Erreichbarkeit sind Teil der modernen Gesellschaft. Was für neurotypische Menschen anstrengend ist, wird für Menschen mit ADS/ADHS zur besonderen Herausforderung. Warum ist Reizüberflutung bei ADS/ADHS besonders problematisch? Bei ADS/ADHS funktioniert die sogenannte Reizfilterung im Gehirn anders. Während die meisten Menschen unwichtige Hintergrundgeräusche oder Sinneseindrücke automatisch ausblenden können, fehlt dieses natürliche Filtersystem bei ADS/ADHS teilweise oder ganz. Das bedeutet konkret: – Alle Reize kommen gleichzeitig und mit gleicher Intensität an – Das Gehirn kann nicht automatisch unterscheiden, was wichtig und was unwichtig ist – Die ständige Reizverarbeitung kostet enorm viel Energie – Die Regulationsfähigkeit ist schneller erschöpft Die typischen Symptome einer Reizüberflutung Reizüberflutung kann sich sehr unterschiedlich äußern. In meiner Praxis beobachte ich folgende häufige Reaktionen: Bei Kindern: – Plötzliche Wutausbrüche oder Weinen „aus dem Nichts“ – Hyperaktivität und nicht zur Ruhe kommen können – Verweigerung (z.B. nicht mehr weitergehen wollen) – Sich die Ohren zuhalten oder Augen schließen – Aggressives Verhalten – Rückzug und „Abschalten“ – Einschlafprobleme trotz Müdigkeit Bei Erwachsenen: – Übermäßige Reizbarkeit und niedrige Frustrationstoleranz – Konzentrationsschwierigkeiten und „Gedankennebel“ – Erschöpfung ohne erkennbare körperliche Ursache – Soziale Überforderung (Bedürfnis, allein zu sein) – Kopfschmerzen oder Migräne – Innere Unruhe oder Anspannung – Entscheidungsunfähigkeit bei Kleinigkeiten – Überessen oder Appetitverlust – Schlafstörungen Reizüberflutung bei ADS/ADHS Warum insbesondere bei ADS/ADHS Betroffenen eine Reizüberflutung in einen negativen Kreislauf gerät erkläre ich in meinem nächsten Artikel. Negativ verstärkt wird die Situation auch dadurch, dass die Überempfindlichkeit häufig als solche erkannt wird. Auch darauf gehe ich in meinem nächsten Artikel konkret ein. Mein Therapieangebot Sie sind neugierig geworden und wollen nicht auf die Veröffentlichung der nächsten Artikel zu diesem Thema warten? Lesen Sie doch heute schon mehr zu meinem Therapieansatz für Kinder und Erwachsene auf meiner Homepage und nutzen meine kostenfreien Angebote. Jetzt kostenfreies Erstgespräch buchen kostenfrei! Emailserie ADS/ADHS Erwachsene   Weil Sie von ADS/ADHS betroffen sind, suchen Sie nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an!   zur Anmeldung Emailserie ADS/ADHS Kinder Ihr Kind ist von ADS/ADHS betroffen und Sie suchen nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an! zur Anmeldung

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Webinar „ADS/ADHS verstehen“

06. Mai 2026 – kostenfreies Webinar ADS / ADHS Betroffene  haben häufig Schwierigkeiten bei:  Konzentration  Impulskontrolle  Selbstregulation In diesem Webinar gehe ich auf die Fragestellung ein, warum es zu den bekannten Problemen bei ADS / ADHS kommt und wie ein stabiles System unterstützen kann.   Das Webinar wird über Zoom durchgeführt und dauert etwa 1h inklusive Zeit für Ihre Fragen!   Sie sind interessiert und haben den Termin verpasst? Melden Sie sich zu meinem Newsletter an und erfahren damit regelmäßig die Termine für zukünftige Webinare! Aus technischen Gründen ist diese Anmeldung ist eine Anmeldung über das Newsletter-Tool. So ist es leichter für mich, den Anmeldelink zum Webinar zu versenden. Bitte beachten Sie: Sie erhalten eine Mail, in der Sie die Registrierung bestätigen müssen. Sonst kann ich keinen Link versenden. Danke für Ihr Verständnis. Sie können sich nach dem Webinar jederzeit wieder Abmelden. 

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„Schau einmal auf deinen Weg zurück“

Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie bei einer Wanderung einen steilen Anstieg bewältigt haben und oben angekommen erst einmal innehalten? Der Blick zurück ins Tal offenbart dann oft eine überraschende Erkenntnis: Wie weit Sie tatsächlich gekommen sind. Der Weg, der sich beim Gehen so mühsam und endlos anfühlte, liegt nun hinter Ihnen – geschafft, bewältigt, gemeistert. In meiner Praxis als Heilpraktikerin begegne ich täglich Menschen, die ausschließlich nach vorne schauen. Sie sehen die noch zu erklimmenden Gipfel, die ungelösten Herausforderungen, die Beschwerden, die noch nicht verschwunden sind. Und ja, der Blick nach vorne ist wichtig. Doch genauso wichtig ist der Blick zurück auf den bereits zurückgelegten Weg. Die Kraft des Rückblicks Wenn Sie mitten in einem Heilungsprozess stecken oder sich in einer schwierigen Lebensphase befinden, verliert sich oft das Gespür dafür, wie viel bereits geschafft ist. Die chronischen Schmerzen sind vielleicht noch da – aber sind sie nicht weniger geworden? Die Erschöpfung begleitet Sie noch – aber können Sie nicht schon wieder mehr als vor drei Monaten? Die emotionale Belastung drückt noch – aber haben Sie nicht schon wichtige Erkenntnisse gewonnen? In der ganzheitlichen Betrachtung des Menschen geht es nicht nur um die Symptome von heute, sondern um den gesamten Weg. Jeder Schritt zählt. Jede kleine Verbesserung ist ein Erfolg. Jede Hürde, die Sie genommen haben, hat Sie gestärkt. Eine Einladung an Sie In meinem letzten Urlaub war ich in meiner tief verschneiten Heimat mit einem sehr lieben Menschen und meinem Hund unterwegs in der Natur. Und die Aussage “Schau dich doch mal um, wie schön!“ hat mich zum Nachdenken angeregt. Daher lade ich Sie heute ein, innezuhalten und bewusst zurückzuschauen. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und fragen Sie sich: Wo stand ich vor einem halben Jahr? Vor einem Jahr? Was habe ich seitdem bewältigt, gelernt, überwunden? Welche kleinen und großen Siege durfte ich erleben? Dieser Rückblick ist keine nostalgische Übung, sondern eine kraftvolle Ressource. Er zeigt Ihnen, dass Sie fähig sind, Wege zu gehen – auch schwierige. Er erinnert Sie daran, dass Veränderung möglich ist. Und er schenkt Ihnen Vertrauen in Ihre eigene Kraft für die nächsten Schritte. Manchmal lohnt sich der Blick zurück mehr als tausend Blicke nach vorne. Der besagte Perspektivenwechsel ist immer eine hilfreiche Maßnahme mehr Objektivität zu erhalten. Darf ich Sie bei Ihrem Weg (weiter) unterstützen? Buchen Sie ein kostenfreies Erstgespräch und stellen mir Ihre Fragen! Direkt zur Terminbuchung

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Die Symptome von ADS/ADHS bringen alltägliche Herausforderungen

In meiner Praxis begegne ich regelmäßig Menschen, die erschöpft sind vom täglichen Kampf gegen sich selbst. Sie erzählen von vergessenen Terminen, unerledigten Aufgaben und dem Gefühl, nie wirklich anzukommen. Oft steckt dahinter eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADS/ADHS), die im Erwachsenenalter häufig unerkannt bleibt. Die Kernsymptome verstehen ADS/ADHS zeigt sich wissenschaftlich durch drei Hauptbereiche: Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität. Doch was bedeutet das konkret? Unaufmerksamkeit im Alltag Eine Patientin beschrieb mir kürzlich, wie sie beim Lesen immer wieder dieselbe Seite von vorne beginnen muss, weil ihre Gedanken abschweifen. Solche Konzentrationsschwierigkeiten sind charakteristisch. Betroffene berichten mir häufig, dass sie: Gesprächen nicht folgen können, obwohl sie es wollen Wichtige Details übersehen, selbst bei Aufgaben, die ihnen am Herzen liegen Projekte beginnen, aber nur selten vollenden Ihre Schlüssel, das Handy oder wichtige Unterlagen ständig verlegen Ein Patient erzählte mir einmal: „Ich habe fünf offene Browserregisterkarten in meinem Kopf – gleichzeitig.“ Dieses Bild trifft es erstaunlich gut. Hyperaktivität und innere Unruhe Während Hyperaktivität bei Kindern durch körperliche Ruhelosigkeit auffällt, äußert sie sich bei Erwachsenen oft subtiler. In meiner Praxis erlebe ich Menschen, die z.B. während des Gesprächs mit den Füßen wippen oder mit den Fingern trommeln. Patienten berichten mir auch von einer inneren Getriebenheit, die sie nicht abstellen können – egal wie aktiv sie sind. Betroffene haben auch oft Schwierigkeiten, entspannende Aktivitäten zu genießen – und hören dann manchmal auf Stress abzubauen. Kennen Sie auch das Gefühl, „unter Strom“ zu stehen? Auch dies höre ich in meinem Praxisalltag oft – manchmal kann ich es den Patienten sogar ansehen. Impulsivität und ihre Folgen Impulsives Verhalten zeigt sich in meinem Praxisalltag vielfältig. Patienten unterbrechen andere im Gespräch, berichten von spontan getroffenen Entscheidungen, die sie später bereuen, oder geben Geld aus, ohne die Konsequenzen zu bedenken. Eine junge Frau schilderte mir tränenreich, wie sie immer wieder Beziehungen durch unüberlegte Reaktionen belastet. Der ganzheitliche Blick Als ganzheitlich arbeitende Heilpraktikerin ist es mir wichtig zu betonen: ADS/ADHS ist keine Charakterschwäche, sondern eine neurobiologische Besonderheit. Die Symptome entstehen durch Unterschiede in der Hirnaktivität, insbesondere in Bereichen, die für Aufmerksamkeit und Impulskontrolle zuständig sind. Gleichzeitig bringe ich Menschen mit ADS/ADHS auch die Stärken nahe, die oft mit dieser Besonderheit einhergehen. Kreativität, Begeisterungsfähigkeit und die Fähigkeit, in interessanten Projekten völlig aufzugehen sind Kompetenzen, die durchaus stark ausgeprägt sind. Wenn Sie sich wiedererkennen Falls Sie sich in diesen Beschreibungen wiederfinden, empfehle ich Ihnen, sich weiter zu informieren. Lesen Sie gerne dazu meine Blogartikel! In meiner Praxis begleite ich Menschen gerne ergänzend auf ihrem Weg – mit individuellen, auf Sie abgestimmten Ansätzen, die Körper, Geist und Seele einbeziehen. Mein Therapieangebot Ich behandle in meiner Praxis Kinder und Erwachsene zum Schwerpunkt ADS/ADHS. Informieren Sie sich auf meiner Homepage und nutzen meine kostenfreien Angebote wie das Webinar oder die Emailserien. Haben Sie Fragen? Dann buchen Sie Ihr kostenfreies Erstgespräch (15-minütiges Telefonat) und lernen mich näher kennen! Direkt zur Terminbuchung kostenfrei! Emailserie ADS/ADHS Erwachsene   Weil Sie von ADS/ADHS betroffen sind, suchen Sie nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an!   zur Anmeldung Emailserie ADS/ADHS Kinder Ihr Kind ist von ADS/ADHS betroffen und Sie suchen nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an! zur Anmeldung

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