Christine Baumann

Kinder mit ADS/ADHS – Wenn diese den „Kasper“ mimen

In meiner Praxis wird mir immer wieder ein überdrehtes „Kasperverhalten“ beschrieben. Als ganzheitlich arbeitende Heilpraktikerin mit dem Schwerpunkt auf ADS/ADHS möchte ich Ihnen in diesem Blogbeitrag einige wichtige Aspekte zu diesem Verhalten Ihres Kindes näherbringen. Es ist aus meiner Sicht hilfreich für Sie als Eltern, dieses Verhalten aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Sie können so ein besseres Verständnis für die Zusammenhänge zwischen ADS/ADHS und diesem oft „unangenehmen Benehmen“ Ihres Kindes entwickeln. Verstehen, warum Ihr Kind so handelt Wenn Kinder mit ADS/ADHS den „Kasper“ mimen, kann dies oft ein Ausdruck ihrer inneren Welt sein. Viele dieser Kinder erleben eine ständige innere Unruhe und haben Schwierigkeiten, ihre Impulse zu kontrollieren. Es ist zudem nicht ungewöhnlich, dass sie mit übertriebener Fröhlichkeit oder einer „Show“ versuchen, ihre Bedürfnisse nach Aufmerksamkeit oder Bestätigung auszudrücken. Andere zum Lachen zu bringen bedeutet schließlich eine positive Rückmeldung für Ihr Kind. Die Verbindung zwischen überdrehtem Verhalten und ADS/ADHS Das „Kasperverhalten“ kann ein Hinweis auf ein psychisches Ungleichgewicht sein, das durch ADS/ADHS verursacht oder verstärkt wird. Viele betroffene Kinder haben Schwierigkeiten, ihre Emotionen zu regulieren, was oft zu impulsivem oder exzentrischem Verhalten führt. Es ist wichtig zu verstehen, dass dieses Verhalten nicht aus böser Absicht oder Ungehorsam entsteht, sondern eine Folge der Herausforderungen ist, die mit ADS/ADHS verbunden sind. Stärkung des Selbstwertgefühls Eines der wichtigsten Anliegen im Umgang mit Kindern, die ADS/ADHS haben, ist die Stärkung ihres Selbstwertgefühls. Es kann für Ihr Kind sehr demütigend sein, sich lächerlich zu machen. Sei es durch das überdrehte Verhalten oder auch Schwierigkeiten bei schulischen Leistungen. Zudem könnte Ihr Kind Schwierigkeiten haben, im sozialen Kontext akzeptiert zu werden. Eben weil es häufig impulsiv reagiert und damit aneckt. Als Eltern sind Ihre Unterstützung, Verständnis und Geduld entscheidend, um eine positive Grundhaltung bei Ihrem Kind zu fördern. Tipp: Emotionalen Halt bieten Versuchen Sie, in schwierigen Situationen ruhig zu bleiben. Anstatt zu schimpfen oder die Unruhe zu korrelieren, versuchen Sie den „Kasper“ zu ignorieren bzw. über diese Verhaltensart hinwegzusehen. Warten Sie ggf. ab, bis sich Emotionen beruhigt haben und erklären Ihrem Kind dann, dass Sie ihm helfen möchten, passende Wege zu finden, um seine Emotionen zu regulieren. Gespräche über Gefühle sind wichtig. Per se sind Gefühle immer „echt“ und dürfen empfunden werden. Helfen Sie Ihrem Kind, den Unterschied zwischen seinen verschiedenen Emotionen zu erkennen und gesunde Ausdrucksformen zu finden. Körperliche Dysfunktionen und psychisches Ungleichgewicht Es kann auch wichtig sein zu beachten, dass ein psychisches Ungleichgewicht nicht selten ein Hinweis auf körperliche Dysfunktionen sein kann. Diese können sich auch in Form von Ernährungsgewohnheiten, Verdauungsstörungen oder Schlafproblemen zeigen, die oft mit ADS/ADHS in Verbindung gebracht werden. Eine ganzheitliche Betrachtung sorgt dafür, dass sowohl die körperlichen als auch die emotionalen Aspekte berücksichtigt werden, um eine umfassende Unterstützung für Ihr Kind zu bieten. Ihre Herausforderung als Eltern Zusammenfassend ist es wichtig, dass Sie als Eltern das Verhalten Ihres Kindes in Korrelation mit ADS/ADHS besser verstehen. Ein empathisches und verständnisvolles Vorgehen kann nicht nur Ihnen helfen, besser mit den Herausforderungen umzugehen, sondern auch Ihrem Kind. Es gibt Ihrem Kind das Gefühl, geliebt und verstanden zu werden. Durch meine tägliche Arbeit sehe ich, dass diese Aufgabe viel Geduld und Kraft bedarf und beides wünsche ich Ihnen! Mein Therapieangebot In meiner Praxis behandle ich Kinder wie Erwachsene zu dem Schwerpunkt ADS/ADHS. Informieren Sie sich gerne auf meiner Homepage und nutzen die kostenfreien Angebote, um mich näher kennen zu lernen. Neben den Emailserien informiere ich in einem kostenfreien Webinar zu ADS/ADHS. Selbstverständlich dürfen auch Sie mir bei einem ersten kostenfreien Telefonat (15-minütiges Erstgespräch) Ihre Fragen stellen! Jetzt kostenloses Erstgespräch buchen kostenfrei! Emailserie ADS/ADHS Erwachsene   Weil Sie von ADS/ADHS betroffen sind, suchen Sie nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an!   zur Anmeldung Emailserie ADS/ADHS Kinder Ihr Kind ist von ADS/ADHS betroffen und Sie suchen nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an! zur Anmeldung

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ADS/ADHS und Omega-3 – warum die richtigen Fettsäuren so wichtig sind

ADS/ADHS gehört zu den häufigsten Themen in meiner Praxis. Betroffene und ihre Familien stehen oft vor der Frage, welche Möglichkeiten es neben schulmedizinischen Ansätzen gibt, um die Konzentration, emotionale Stabilität und innere Balance zu unterstützen. Ein Baustein, der dabei häufig unterschätzt wird, sind die Omega-3-Fettsäuren. Die Rolle der Omega-3-Fettsäuren im Gehirn Unser Gehirn besteht zu einem erheblichen Teil aus Fett. Besonders die Omega-3-Fettsäuren, allen voran DHA (Docosahexaensäure) und EPA (Eicosapentaensäure), sind für den Aufbau und die Funktion von Nervenzellen entscheidend. Sie beeinflussen: die Signalübertragung zwischen Nervenzellen, die Regulation von Neurotransmittern wie Dopamin und Serotonin, sowie entzündliche Prozesse, die auch im Nervensystem eine Rolle spielen können. Studien zeigen, dass Kinder und Erwachsene mit ADS/ADHS oft niedrigere Omega-3-Spiegel im Blut aufweisen. Ein Mangel kann sich in Konzentrationsschwierigkeiten, innerer Unruhe oder Stimmungsschwankungen widerspiegeln. Das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 Für ein gesundes Gleichgewicht benötigt unser Körper nicht nur ausreichend Omega-3, sondern auch ein ausgewogenes Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3. In der modernen Ernährung ist dieses Verhältnis jedoch oft stark verschoben: Während früher ein Verhältnis von etwa 3:1 bis 5:1 üblich war, liegt es heute in westlichen Ernährungsgewohnheiten nicht selten bei 15:1 oder höher. Das bedeutet: wir nehmen über die Ernährung – besonders durch Fertigprodukte, Sonnenblumen- oder Maiskeimöl – sehr viel Omega-6 auf. Gleichzeitig ist die Aufnahme von Omega-3, das hauptsächlich in fettreichem Seefisch, Algen oder bestimmten Ölen wie Leinöl vorkommt, deutlich zu gering. Allein über die Ernährung ist es daher kaum möglich, den Bedarf zu decken. Eine gezielte Substitution mit hochwertigen Omega-3-Präparaten kann helfen, dieses Ungleichgewicht auszugleichen. Warum das besonders bei ADS/ADHS wichtig ist Ein unausgeglichenes Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 kann im Gehirn zu Veränderungen der Signalübertragung führen. Gerade bei ADS/ADHS, wo die Regulation von Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und Emotionen ohnehin herausfordernd ist, kann dies die Symptomatik verstärken. Die gezielte Gabe von Omega-3 kann dazu beitragen, dass: die Konzentrationsfähigkeit verbessert wird, die Impulsivität abnimmt, und die Stimmung stabilisiert wird. Natürlich ersetzt Omega-3 keine umfassende Therapie. Aber es kann eine wertvolle Säule sein, die den Alltag für Betroffene und ihre Familien erleichtert. Ein ganzheitlicher Blick ist entscheidend Jeder Mensch ist einzigartig. Deshalb schaue ich in meiner Praxis nicht nur auf die Versorgung mit Omega-3, sondern auch auf weitere Faktoren wie: die Darmgesundheit, Mikronährstoffhaushalt, Hormon- und Stoffwechselprozesse, sowie emotionale und familiäre Belastungen. Oft ergibt sich daraus ein ganzheitliches Therapiekonzept, das individuell zugeschnitten ist. Omega-3 kann dabei ein wesentlicher Baustein sein, sollte aber immer im Zusammenhang mit anderen möglichen Ursachen und Unterstützungsmaßnahmen gesehen werden. Warum die Substitution essentiell sein kann Omega-3-Fettsäuren sind für die Gehirngesundheit unverzichtbar – besonders bei ADS/ADHS. Da die ausreichende Zufuhr über die Ernährung in der Regel nicht möglich ist, lohnt sich eine gezielte Substitution. Gleichzeitig ist es wichtig, das Gesamtbild des Betroffenen zu betrachten und ein individuelles, ganzheitliches Therapiekonzept zu entwickeln. Mein Therapieangebot In meiner Praxis behandle ich Kinder wie Erwachsene zu dem Schwerpunkt ADS/ADHS. Informieren Sie sich gerne auf meiner Homepage und nutzen die kostenfreien Angebote um mich näher kennen zu lernen. Neben den Emailserien informiere ich in einem kostenfreien Webinar zu ADS/ADHS. Selbstverständlich dürfen auch Sie mir bei einem ersten kostenfreien Telefonat (15-minütiges Erstgespräch) Ihre Fragen stellen! Direkt zur Terminbuchung kostenfrei! Emailserie ADS/ADHS Erwachsene   Weil Sie von ADS/ADHS betroffen sind, suchen Sie nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an!   zur Anmeldung Emailserie ADS/ADHS Kinder Ihr Kind ist von ADS/ADHS betroffen und Sie suchen nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an! zur Anmeldung

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Webinar HPU – unerkannte Stoffwechselstörung mit vielen Gesichtern

17. November 2025 – kostenfreies Webinar Die Hämopurrollaktamurie (HPU) ist eine Stoffwechselstörung die folgende Symptome hervorrufen kann:  Ermüdung, Allgemeine Mattigkeit Innere Unruhe Blähungen/Reizdarm/Verdauungsbeschwerden Konzentrationsschwierigkeiten psychische Imbalance bis hin zu Depressionen Schlafstörungen Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten u.a. Das Webinar gibt Ihnen wertvolles Hintergrundwissen und kann Ihnen Klarheit dazu geben, ob Sie sich auf diese Stoffwechselstörung untersuchen lassen möchten.   Das Webinar wird über Zoom durchgeführt und dauert etwa 1h inklusive Zeit für Ihre Fragen!   Sie sind interessiert und haben den Termin verpasst? Melden Sie sich zu meinem Newsletter an. Sie erfahren damit automatisch die nächsten Termine meiner kostenfreien Angebote.

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Flohsamenschalen – sanfte Hilfe für Ihre Verdauung

Als Heilpraktikerin mit dem Schwerpunkt Darmgesundheit begegne ich in meiner Praxis täglich Menschen, die unter unterschiedlichsten Verdauungsbeschwerden leiden. Von Verstopfung über Reizdarm-Symptome bis hin zu Blähungen oder einem unregelmäßigen Stuhlgang – die Palette ist groß. Eine natürliche Unterstützung, die sich in vielen Fällen bewährt hat, sind Flohsamenschalen. Doch wie genau wirken sie, und wann macht ihr Einsatz Sinn? Was sind Flohsamenschalen? Flohsamenschalen stammen von den Samen der Plantago ovata, einer Wegerich-Art, die vor allem in Indien und Pakistan angebaut wird. Die Schalen dieser kleinen Samen sind reich an löslichen Ballaststoffen, die in Verbindung mit Flüssigkeit stark aufquellen und eine gelartige Substanz bilden. Diese Eigenschaft ist der Schlüssel zu ihrer Wirkung auf die Verdauung. Wie wirken Flohsamenschalen im Darm? Regulation der Stuhlkonsistenz: Durch ihr Quellvermögen können Flohsamenschalen sowohl bei Verstopfung als auch bei Durchfall hilfreich sein. Bei Verstopfung machen sie den Stuhl weicher und erleichtern die Passage. Bei Durchfall binden sie überschüssige Flüssigkeit und verlangsamen so die Darmpassage.   Förderung der Darmtätigkeit: Die Volumenzunahme regt die Darmperistaltik sanft an und unterstützt einen regelmäßigen Stuhlgang.   Positive Wirkung auf die Darmflora: Die löslichen Ballaststoffe dienen den „guten“ Darmbakterien als Nahrung und wirken damit präbiotisch. Eine gesunde Darmflora spielt eine entscheidende Rolle für das gesamte Verdauungssystem. Typische Einsatzgebiete in der Naturheilkunde In der naturheilkundlichen Praxis setze ich Flohsamenschalen häufig begleitend ein, zum Beispiel bei: chronischer Verstopfung Reizdarmsyndrom mit wechselnder Stuhlkonsistenz Durchfall nach Infekten oder Antibiotikatherapie Blähungen durch trägen Darm als sanfte Begleitung bei Darmsanierungen Wichtig ist dabei stets eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr: Ich empfehle meinen Patienten pro Teelöffel Flohsamenschalen mindestens 200 ml Wasser oder Kräutertee zu trinken, um ein Verkleben im Darm zu vermeiden. Flohsamenschalen – kein Allheilmittel So wertvoll Flohsamenschalen sind – sie bilden in der naturheilkundlichen Therapie nur eine von mehreren Säulen. Verdauungsbeschwerden können sehr unterschiedliche Ursachen haben: Nahrungsmittelunverträglichkeiten Störungen der Darmflora nach Antibiotika hormonelle Einflüsse Stress und psychische Belastungen chronische Infektionen oder entzündliche Prozesse Deshalb ist es wichtig, die individuellen Zusammenhänge genau zu betrachten und die Therapie darauf abzustimmen. Eine gründliche Anamnese und gegebenenfalls weiterführende Diagnostik helfen, die Ursachen einzugrenzen und eine maßgeschneiderte Behandlung zu entwickeln. Flohsamenschalen zur Unterstützung einsetzen Flohsamenschalen sind eine einfache, natürliche und gut verträgliche Möglichkeit, die Verdauung zu regulieren und den Darm in seiner Funktion zu unterstützen. Sie eignen sich sowohl bei akuten als auch bei chronischen Beschwerden und sind in der Naturheilkunde ein bewährtes Hilfsmittel. Gleichzeitig sollte ihre Anwendung jedoch immer in ein ganzheitliches Therapiekonzept eingebettet sein, das die Ursachen Ihrer Beschwerden berücksichtigt. Mein Therapieangebot Wenn Sie sich eine individuelle Beratung wünschen, begleite ich Sie gerne auf Ihrem Weg zu mehr Darmgesundheit. Ich behandle Kinder und Erwachsene und freue mich, wenn Sie sich auf meiner Homepage über mein Angebot informieren. Nutzen Sie auch die kostenfreien Angebote wie die Emailserie oder das telefonische Erstgespräch (15 Minuten) für Ihre Fragen. Jetzt kostenfreies Erstgespräch buchen kostenfrei! Emailserie Verdauung   Die Beschwerden mit Ihrer Verdauung lassen Sie nicht los und Sie suchen nach Lösungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an!   zur Anmeldung

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ADS/ADHS und Mikronährstoffe – Warum eine ausgewogene Versorgung so wichtig ist

ADS/ADHS wird häufig in Verbindung mit Konzentrationsproblemen, Impulsivität und innerer Unruhe gebracht. Weniger bekannt ist jedoch, dass bestimmte Mikronährstoffe einen direkten Einfluss auf das Nervensystem haben und damit die Ausprägung typischer Symptome beeinflussen können. Als Heilpraktikerin mit dem Schwerpunkt ADS/ADHS erlebe ich in meiner Praxis immer wieder, dass eine gezielte Betrachtung des Mikronährstoffhaushaltes wertvolle Hinweise für die Therapie liefert. Warum Mikronährstoffe bei ADS/ADHS eine Rolle spielen Das Gehirn ist auf eine kontinuierliche Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen angewiesen. Diese wirken als Bausteine für Neurotransmitter wie Dopamin, Serotonin oder Noradrenalin, die wiederum entscheidend für Aufmerksamkeit, Motivation und emotionale Stabilität sind.  Fehlen diese Bausteine, kann dies zu Ungleichgewichten im Neurotransmitterstoffwechsel führen – und genau hier zeigen sich Überschneidungen mit typischen ADS/ADHS-Symptomen. Wichtige Mikronährstoffe im Zusammenhang mit ADS/ADHS Magnesium unterstützt das Nervensystem, ein Mangel zeigt sich durch Unruhe, Schlafprobleme und Reizbarkeit. Zink ist wichtig für den Dopaminstoffwechsel, ein Defizit kann Konzentrationsschwierigkeiten und Impulsivität verstärken. Eisen beeinflusst die Dopaminbildung, niedrige Werte begünstigen Aufmerksamkeitsprobleme und motorische Unruhe. Omega-3-Fettsäuren sind für die Signalweiterleitung im Gehirn entscheidend, ein Mangel kann die Konzentrationsfähigkeit mindern. B-Vitamine fördern die Neurotransmitterbildung und Energieversorgung des Gehirns, Defizite führen zu Antriebslosigkeit, Stimmungsschwankungen und Ermüdung. Warum Selbstmedikation nicht immer sinnvoll ist Vielleicht erkennen Sie sich in einigen der beschriebenen Symptome wieder und überlegen, einzelne Mikronährstoffe auf eigene Faust einzunehmen. An dieser Stelle ist Vorsicht geboten:  – Nicht jeder Mangel ist von außen sichtbar. Manche Symptome können viele Ursachen haben.  – Ein Zuviel kann ebenfalls schädlich sein. Gerade bei Eisen oder fettlöslichen Vitaminen besteht die Gefahr einer Überversorgung.  – Individuelle Stoffwechselbesonderheiten wie die Hämopyrrollurie (HPU) können die Mikronährstoffaufnahme beeinflussen und sollten in der Therapie berücksichtigt werden.  Therapeutische Begleitung als Schlüssel Eine individuelle Diagnostik (z. B. durch Blut- oder Urinanalysen) gibt Aufschluss darüber, welche Mikronährstoffe tatsächlich fehlen. Auf dieser Grundlage lässt sich ein maßgeschneiderter Therapieplan entwickeln, der sowohl die Ernährung als auch eine gezielte Supplementierung einbezieht.  Als Heilpraktikerin ist es mir wichtig, gemeinsam mit Ihnen herauszufinden, welche Faktoren in Ihrem Fall relevant sind. Nur so können wir die Versorgung mit Mikronährstoffen sinnvoll unterstützen – und damit einen positiven Einfluss auf Konzentration, Impulssteuerung und innere Ruhe nehmen. Steuern mit passenden Mikronährstoffen Eine ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen ist für alle Menschen wichtig – für Menschen mit ADS/ADHS jedoch in besonderem Maße. Magnesium, Zink, Eisen, Omega-3-Fettsäuren und B-Vitamine können direkt auf das Nervensystem wirken und typische Symptome beeinflussen.  Gleichzeitig gilt: Die richtige Auswahl und Dosierung gehört in fachkundige Hände. Eine therapeutische Begleitung stellt sicher, dass die Unterstützung durch Mikronährstoffe wirksam, sicher und individuell passend ist. Mein Therapieangebot Gerne begleite ich Sie! Informieren Sie sich auf meiner Homepage zu meiner Arbeitsweise bei ADS/ADHS für Kinder und Erwachsene. Nutzen Sie auch die kostenfreien Angebote (siehe unten) und buchen ein erstes 15-minütiges Telefonat – das „Erstgespräch“ für Ihre Fragen mit mir! Jetzt kostenfreies Erstgespräch buchen kostenfrei! Emailserie ADS/ADHS Erwachsene   Weil Sie von ADS/ADHS betroffen sind, suchen Sie nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an! zur Anmeldung Emailserie ADS/ADHS Kinder   Ihr Kind ist von ADS/ADHS betroffen und Sie suchen nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an!   zur Anmeldung

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Häufige Kopfschmerzen bei Schulkindern und Jugendlichen – ein vielschichtiges Warnsignal (Teil 2)

Wenn ein Kind immer wieder über Kopfschmerzen klagt, betrifft das weit mehr als nur das körperliche Symptom. Die jungen Betroffenen sind oft erschöpft, reizbar oder ziehen sich zurück – schulische Anforderungen werden zur Herausforderung, Freizeitaktivitäten verlieren an Freude. Auch Sie als Eltern stehen unter Druck: Die Sorge um Ihr Kind, das Gefühl des Ausgeliefertseins und die Suche nach hilfreichen Lösungen können emotional wie körperlich sehr belastend sein. Die multifaktoriellen Ursachen von Kopfschmerzen Kopfschmerzen sind sehr häufig nicht auf eine einzelne Ursache zurückzuführen. Das macht die Situation für Ihr Kind und Sie als Eltern sehr komplex, wenn Sie sich auf die Suche danach machen. Dieser Weg ist aber durchaus sinnvoll. Denn wie in meinem letzten Artikel beschrieben, geht es nicht nur darum mit Medikamenten den Schmerz zu lindern. Nur durch eine Ursachenbehandlung lässt sich die Lebensqualität nachhaltig verbessern. Lesen Sie mehr dazu im ersten Teil zu diesem Blogartikel. Der ganzheitliche Weg: Zuhören, hinschauen, verstehen Ein erster, wichtiger Schritt ist das offene Gespräch – mit Ihrem Kind und mit Fachpersonen, die den Blick über den Tellerrand wagen. In meiner Praxis nehme ich mir bewusst Zeit, um die individuelle Situation Ihres Kindes in Ruhe zu erfassen: Wie lebt Ihr Kind? Wie ist der Alltag organisiert? Wie ernährt es sich? Welche Schul- und Leistungsanforderungen bestehen? Gibt es andere körperliche oder seelische Symptome? Ein ganzheitliches Konzept berücksichtigt nicht nur die Symptome, sondern sucht nach den Ursachen auf verschiedenen Ebenen – und setzt genau dort an. Was Sie als Eltern tun können Beobachten Sie mit offenem Blick: Wann treten die Kopfschmerzen auf? Gibt es erkennbare Auslöser oder Muster? Führen Sie ein Kopfschmerztagebuch: Notieren Sie Datum, Uhrzeit, Intensität, Begleitumstände und Maßnahmen. Das kann helfen, Zusammenhänge zu erkennen. Holen Sie sich fachkundige Unterstützung: Eine differenzierte Diagnostik – idealerweise aus verschiedenen Blickwinkeln – hilft dabei, nachhaltige Wege der Behandlung zu finden. Vertrauen Sie Ihrer Intuition: Niemand kennt Ihr Kind so gut wie Sie. Wenn Sie das Gefühl haben, dass „etwas nicht stimmt“, dann ist das meist ein wertvoller Hinweis. Kopfschmerzen sind ein klares Signal Kopfschmerzen sind kein „Kinderkram“. Sie sind ein Zeichen des Körpers, das ernst genommen werden sollte – und das Sie gemeinsam mit Ihrem Kind verstehen lernen können. Auch wenn es manchmal mühsam ist, lohnt sich die Suche nach den Ursachen. Denn darin liegt der Schlüssel zur echten und nachhaltigen Besserung. Mein Therapieangebot Ich begleite Sie und Ihr Kind gerne auf diesem Weg – mit Zeit, Achtsamkeit und einem ganzheitlichen Blick auf Gesundheit und Wohlbefinden. Informieren Sie sich gerne auf meiner Homepage über meine Arbeitsweise und meine Schwerpunkte. Selbstverständlich können auch Sie das Angebot eines kostenfreien Erstgesprächs in Form eines 15-minütigen Telefonats nutzen! Direkt zur Terminbuchung

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Häufige Kopfschmerzen bei Schulkindern und Jugendlichen – ein vielschichtiges Warnsignal (Teil 1)

Wenn Kinder oder Jugendliche regelmäßig über Kopfschmerzen klagen, ist das für alle Beteiligten belastend. Die betroffenen Kinder leiden, ziehen sich vielleicht zurück, sind in der Schule weniger belastbar – und Sie als Eltern machen sich Sorgen, fühlen sich möglicherweise hilflos oder erschöpft. Erdrückende Studienlage Kopfschmerzen bei jungen Menschen sind leider keine Seltenheit. Studien zufolge klagen bis zu 70 % der Kinder und Jugendlichen gelegentlich, viele sogar regelmäßig über Kopfschmerzen. Dabei handelt es sich nicht immer nur um Migräne oder Spannungskopfschmerzen. Vielmehr ist es wichtig zu verstehen: Kopfschmerzen in jungen Jahren sind häufig Ausdruck einer tieferliegenden körperlichen, emotionalen oder sogar umweltbedingten Belastung. Schmerzmittel sind keine langfristige Lösung Natürlich ist es nachvollziehbar, dass Sie bei Ihrem schmerzgeplagten Kind zunächst zu einem Schmerzmittel greifen – schließlich möchten Sie helfen, Erleichterung verschaffen. Doch dieser Weg birgt auch Risiken. Eine regelmäßige Einnahme kann im schlimmsten Fall zu einem sogenannten medikamenteninduzierten Kopfschmerz führen – ein Teufelskreis, bei dem das Medikament selbst den Schmerz aufrechterhält. Daher ist es wichtig, nicht nur den Schmerz zu lindern, sondern auch nach seinen Ursachen zu fragen. Kopfschmerz ist oft multifaktoriell bedingt Die Ursachen für Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen sind so vielfältig wie die jungen Menschen selbst. Aus meiner Erfahrung als ganzheitlich arbeitende Heilpraktikerin mit dem Schwerpunkt Konzentrationsstörungen sehe ich immer wieder, wie sehr verschiedene Ebenen ineinandergreifen können: Stress und psychische Belastung: Leistungsdruck in der Schule, Konflikte im sozialen Umfeld oder familiäre Spannungen können sich körperlich in Form von Kopfschmerzen äußern. Körperliche Ursachen: Haltungsprobleme, Fehlstellungen der Wirbelsäule, Kiefergelenksprobleme oder Verspannungen sind häufige Auslöser. Augenbelastung: Übermäßige Bildschirmzeit und unerkannte Sehschwächen können Kopfschmerzen begünstigen. Ernährung und Mikronährstoffmängel: Ein unausgewogener Blutzuckerspiegel, unzureichende Flüssigkeitszufuhr oder Mängel an Magnesium, B-Vitaminen oder Omega-3-Fettsäuren können die Entstehung von Kopfschmerzen fördern. Schlafmangel und unausgeglichener Biorhythmus: Viele Kinder schlafen zu wenig oder zu unregelmäßig – ein bekannter Trigger für Kopfschmerzen. Hormonelle Veränderungen: Gerade in der Pubertät können Kopfschmerzen zyklusabhängig oder hormonell getriggert auftreten. Stille Entzündungen: Chronische Infektanfälligkeit, Nasennebenhöhlenentzündungen oder unentdeckte Belastungen wie z. B. eine Histaminintoleranz oder HPU können eine Rolle spielen. In vielen Fällen liegt keine einzelne Ursache vor, sondern eine Kombination mehrerer Belastungsfaktoren. Umso wichtiger ist ein individueller und ganzheitlicher Blick auf Ihr Kind. Die ganzheitliche Betrachtungsweise in meiner Praxis In meinem nächsten Blogartikel gehe ich konkreter darauf ein, mit welcher ganzheitlichen Betrachtungsweise ich Ihrem Kind in meiner Praxis begegne. Außerdem informiere ich Sie als Eltern bereits darüber, was Sie tun können. Kopfschmerzen sind ein wichtiges Warnsignal Wiederkehrende Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen sind kein harmloses Randphänomen, das man einfach „wegwachsen“ lässt. Sie sind vielmehr ein deutliches Zeichen des Körpers, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Dieses Signal verdient es, ernst genommen und verstanden zu werden – gemeinsam mit Ihrem Kind und mit fachkundiger Begleitung. Auch wenn die Ursachenforschung manchmal Geduld erfordert: Es lohnt sich. Denn darin liegt die Chance auf echte, tiefgreifende und langfristige Besserung. Mein ganzheitliches Therapieangebot Ich unterstütze Sie und Ihr Kind gerne dabei, die individuellen Auslöser der Beschwerden zu erkennen und ganzheitlich zu behandeln – mit Empathie, fachlicher Sorgfalt und einem offenen Blick auf Körper, Seele und Umfeld. Auf meiner Website finden Sie nähere Informationen zu meiner Arbeitsweise und meinen therapeutischen Schwerpunkten. Gerne biete ich Ihnen auch ein kostenfreies telefonisches Erstgespräch (15 Minuten) an, in dem wir gemeinsam klären können, ob und wie ich Sie begleiten darf. Jetzt kostenloses Erstgespräch buchen

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Warum Menschen mit ADS/ADHS häufiger unter emotionaler Instabilität leiden

Ein Blick auf die körperlichen Ursachen und naturheilkundliche Lösungsansätze Als Heilpraktikerin mit dem Schwerpunkt auf ADS/ADHS wird mir in meiner Praxis immer wieder eine zentrale Frage gestellt: Warum neigen Menschen mit Aufmerksamkeitsdefizit- oder Hyperaktivitätsstörung so häufig zu starken, plötzlichen und oft schwer kontrollierbaren Emotionen? Hinter diesen Reaktionen steckt weit mehr als „ein empfindliches Nervenkostüm“. Tatsächlich lässt sich die emotionale Instabilität bei AD(H)S-Betroffenen auf gut erforschte neurobiologische Prozesse zurückführen. Gleichzeitig zeigt die Erfahrung aus der ganzheitlichen Praxis, dass durch gezielte naturheilkundliche Unterstützung wieder mehr innere Balance möglich ist. Die neurobiologischen Grundlagen emotionaler Reizbarkeit bei AD(H)S Emotionale Instabilität ist keine Charakterschwäche – sie ist Ausdruck eines körperlichen Ungleichgewichts, das sich insbesondere in der Gehirnchemie und im Nervensystem widerspiegelt. Dysregulation der Neurotransmitter Im Mittelpunkt steht ein Ungleichgewicht der Botenstoffe, insbesondere: Dopamin – wichtig für Motivation, Belohnungsverarbeitung und Impulskontrolle Noradrenalin – zentral für Aufmerksamkeit und Stressregulation Serotonin – beeinflusst Stimmung, Schlaf und emotionale Ausgeglichenheit Bei AD(H)S ist die Signalübertragung dieser Neurotransmitter im Frontalhirn (v.a. präfrontaler Cortex) beeinträchtigt – jenem Hirnareal, das für die Selbststeuerung zuständig ist. Das bedeutet: Emotionale Reize werden stärker empfunden, schwanken schneller und lassen sich weniger gut regulieren. Überreaktives Stresssystem AD(H)S-Betroffene zeigen häufig eine erhöhte Reagibilität der HPA-Achse (Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse). Diese reguliert die Ausschüttung von Cortisol, unserem zentralen Stresshormon. Ist dieses System dauerhaft überreizt, kommt es zu: Schlafstörungen innerer Unruhe Gereiztheit verminderter Stresstoleranz Nährstoffmangel und Stoffwechselbesonderheiten In meiner Praxis sehe ich häufig, dass ADS/ADHS-Betroffene unter funktionellen Mängeln leiden, die die emotionale Stabilität zusätzlich beeinträchtigen. Besonders relevant sind: Magnesium – für Nervenreizleitung und Entspannung Zink & Vitamin B6 – beteiligt an der Dopaminsynthese Omega-3-Fettsäuren – wichtig für die neuronale Signalübertragung HPU (Hämopyrrollaktamurie) – eine Stoffwechselstörung, die zu erhöhtem Verlust von Zink und B6 führt Diese Defizite können die neurochemische Dysbalance verstärken – und damit auch die emotionale Labilität. Wie die Naturheilkunde zur Stabilisierung beitragen kann Die gute Nachricht: Das Gehirn ist plastisch. Und unser Körper verfügt über Selbstregulationskräfte – wenn wir ihn gezielt unterstützen. In der naturheilkundlichen Behandlung von AD(H)S kommen dabei verschiedene Ansätze in Betracht. Gerne gebe ich Ihnen hier zwei Beispiele: Nahrungsergänzungsmittel können insbesondere bestehende Stoffwechselstörungen verändern und auch die Neurotransmission unterstützen. Hilfreich ist vorab immer eine ergänzende Labordiagnostik, um gezielt Mängel herauszufinden. Eine gesunde Darmflora beeinflusst nicht nur maßgeblich die Stimmung, sondern ist essenziell für die Nährstoffaufnahme und damit die Versorgung im Körper. Der Körper im Ungleichgewicht Emotionale Instabilität bei ADS oder ADHS ist kein Zeichen von „Schwäche“, sondern Ausdruck eines komplexen körperlich-chemischen Ungleichgewichts. Dieses kann jedoch durch individuell abgestimmte naturheilkundliche Maßnahmen sanft und wirksam beeinflusst werden. Wenn Sie oder Ihr Kind unter starker Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen oder Überforderungsreaktionen leiden, lohnt es sich, nach den körperlichen Ursachen zu forschen – und dabei nicht nur das Gehirn, sondern den ganzen Menschen in den Blick zu nehmen. Als erfahrene Heilpraktikerin mit Spezialisierung auf AD(H)S begleite ich Sie gerne dabei. Mein Therapieangebot Wenn Sie Fragen haben oder eine individuelle Beratung wünschen, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf. Informieren Sie sich auf meiner Homepage über meine Herangehensweise bei Kindern und Erwachsenen und nutzen die kostenfreien Angebote wie die Emailserien, das Webinar oder auch das 15-minütige kostenfreie Erstgespräch. Jetzt kostenloses Erstgespräch buchen kostenfrei! Emailserie ADHS / ADS   Weil Sie von ADS/ADHS betroffen sind, suchen Sie nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an! zur Anmeldung Emailserie ADHS / ADS Kinder Ihr Kind ist von ADS/ADHS betroffen und Sie suchen nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an! zur Anmeldung

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ADS/ADHS und soziale Konflikte – wenn der Körper mitredet

Menschen mit ADS oder ADHS erleben im Alltag nicht nur Konzentrationsschwierigkeiten oder innere Unruhe – oft geraten sie auch in soziale Konflikte, die sie sich selbst kaum erklären können. Für Außenstehende wirken Betroffene manchmal impulsiv, „zu viel“ oder unberechenbar. Doch was viele nicht wissen: Hinter diesen Verhaltensweisen können tiefgreifende körperliche Ungleichgewichte stecken, die sich auf das soziale Miteinander auswirken – und therapeutisch beeinflussbar sind. Warum geraten ADS/ADHS-Betroffene so häufig in Konflikte? Menschen mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung sind häufig sensibler, reizoffener und emotional intensiver als andere. Sie nehmen viel wahr – manchmal mehr, als sie verarbeiten können. Typische Herausforderungen im sozialen Bereich sind: Missverständnisse durch impulsives oder sprunghaftes Verhalten Starke emotionale Reaktionen, die über das Ziel hinausschießen Probleme mit Nähe und Distanz, weil Grenzen schwer wahrgenommen werden Ablehnung oder Rückzug, weil sie sich „anders“ fühlen oder ständig anecken Diese Konflikte sind oft nicht Ausdruck von bösem Willen oder mangelnder Sozialkompetenz, sondern das Ergebnis innerer Überforderung. Und genau hier setzt mein ganzheitlicher therapeutischer Blick an. Der Körper spricht mit: Biochemische Ursachen sozialer Spannungen Was viele überraschen mag: Hinter den sozialen Herausforderungen von ADS/ADHS-Betroffenen stecken häufig körperliche Dysbalancen, die das Nervensystem aus dem Gleichgewicht bringen. Einige Beispiele aus meiner Praxis: Mangel an Neurotransmittern Dopamin und Noradrenalin – Botenstoffe, die Aufmerksamkeit, Antrieb und emotionale Regulation steuern – sind bei ADS/ADHS oft vermindert. Ein unausgeglichener Neurotransmitter-Haushalt kann zu Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen und plötzlichen Eskalationen führen. Blutzuckerschwankungen Viele ADS/ADHS-Betroffene reagieren sehr sensibel auf Unterzuckerung. Ein absinkender Blutzucker kann Nervosität, Gereiztheit und sogar aggressive Reaktionen hervorrufen – ein unterschätzter Auslöser für soziale Konflikte. Stoffwechselstörungen wie HPU (Hämopyrrollaktamurie) Bei HPU verlieren Betroffene übermäßig viele Mikronährstoffe, die für die Reizverarbeitung und das emotionale Gleichgewicht essenziell sind. Dazu gehören Zink, Vitamin B6 und Mangan. Ist dieser Verlust nicht ausgeglichen, kann das zu innerer Unruhe, Reizüberflutung und einer niedrigen Reizschwelle führen. Nahrungsmittelunverträglichkeiten und stille Entzündungen Auch eine Belastung durch unverträgliche Nahrungsmittel oder chronisch stille Entzündungen im Körper kann sich auf das Nervensystem auswirken. Oft berichten Betroffene nach entsprechender Ernährungsumstellung über mehr innere Ruhe und weniger Konflikte im sozialen Umfeld. Ganzheitliche Therapie: Den Körper entlasten, das Miteinander erleichtern Als ganzheitlich arbeitende Heilpraktikerin betrachte ich ADS/ADHS nicht nur als neurologisches oder psychologisches Phänomen, sondern als Systemherausforderung, bei der Körper, Geist und Umfeld in Wechselwirkung stehen. Die therapeutische Arbeit beginnt oft mit einer gründlichen Anamnese und – wenn sinnvoll – mit labordiagnostischer Abklärung von Mikronährstoffen, Stoffwechselparametern und Unverträglichkeiten. Ziel ist es, den Körper zu stabilisieren, um das Nervensystem zu entlasten. Wenn Konflikte körperliche Wurzeln haben Soziale Schwierigkeiten sind für viele ADS/ADHS-Betroffene eine große Belastung. Doch sie sind nicht nur eine Frage der Persönlichkeit oder Erziehung – oft liegen behandelbare körperliche Ursachen zugrunde. Wer diese erkennt und therapiert, schafft die Grundlage für mehr Stabilität, Selbstregulation und ein entspannteres Miteinander. Mein Therapieangebot Wenn Sie oder Ihr Kind immer wieder in soziale Konflikte geraten und sich Unterstützung wünschen, bin ich gerne für Sie da. Gemeinsam finden wir heraus, welche körperlichen Faktoren eine Rolle spielen könnten – und was Sie tun können, um aus dem inneren Ungleichgewicht wieder in Balance zu kommen. Informieren Sie sich gerne auf meiner Homepage, nutzen meine kostenfreien Angebote und auch gerne das kostenfreie Erstgespräch in Form eines Telefonats. Jetzt kostenfreies Erstgespräch buchen kostenfrei! Emailserie ADS/ADHS   Weil Sie von ADS/ADHS betroffen sind, suchen Sie nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an! zur Anmeldung Emailserie ADS/ADHS Kinder Ihr Kind ist von ADS/ADHS betroffen und Sie suchen nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an! zur Anmeldung

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Ungleichgewicht des Darmmikrobioms gezielt behandeln!

Unser Darm ist nicht nur unser Verdauungsorgan: er ist entscheidend für unser Immunsystem, am Stoffwechsel beteiligt und kann zu einer stabilen psychischen Gesundheit beitragen. In meinem letzten Artikel habe ich über die Rolle der vielen Mikroorganismen geschrieben und aufgezeigt, welche Symptome entstehen können, sollte sich eine „Schieflage im Darm“ entwickeln. Mit diesem Artikel kläre ich darüber auf, warum eine zielgerichtete Behandlung des Ungleichgewichts sinnvoll ist. Die Aufgaben des Darmmikrobioms Das Darmmikrobiom mit seinen unzähligen Mikroorganismen erfüllt weit mehr als Verdauungsaufgaben. Der Darm ist der Sitz von etwa 70-80% unseres Immunsystems, er ist im Austausch mit den Abwehrzellen und bildet mit der Darmschleimhaut die größte Körperoberfläche zur Außenwelt. Lesen Sie mehr zu den Aufgaben in meinem letzten Blogartikel. Warum ungezielte Selbstbehandlung oft mehr schadet als nützt Immer wieder begegnet mir in der Praxis der Wunsch, die Darmflora „einfach schnell“ mit Probiotika oder Nahrungsergänzungsmitteln zu verbessern. Doch ich möchte an dieser Stelle klarstellen: Ohne eine gezielte Diagnostik birgt die Einnahme solcher Präparate erhebliche Risiken. Einige Gründe, warum eine vorherige Laboranalyse (z. B. Stuhluntersuchung) unverzichtbar ist: Nicht jedes Bakterium passt zu jedem Menschen: Ein Zuviel bestimmter Stämme kann das Gleichgewicht noch weiter stören. Einige Symptome haben andere Ursachen – etwa Pilzbelastungen, Entzündungen oder Parasiten, die erst im Labor erkannt werden. Präparate in Eigenregie können Wechselwirkungen mit Medikamenten oder bestehenden Erkrankungen haben. Auch der pH-Wert, die Verdauungsleistung und Entzündungsmarker sollten berücksichtigt werden, um ein ganzheitliches Therapiekonzept zu erstellen. Der ganzheitliche Weg zur gesunden Darmflora Als Heilpraktikerin betrachte ich jeden Menschen individuell. Ein fundierter Darmflora-Check bildet die Grundlage für ein maßgeschneidertes Therapiekonzept, das folgende Bausteine enthalten kann: Aufbau der Darmbarriere und Schleimhautpflege Gezielter Einsatz von Pro- und Präbiotika – abgestimmt auf das Laborergebnis Unterstützung des Immunsystems Stressreduktion und ggf. psychische Begleitung Ernährungsanpassung (z. B. anti-entzündlich, ballaststoffreich) „Ran an die Schieflage“ Ein gesunder Darm ist entscheidend für Ihre gesamte Gesundheit – körperlich wie seelisch. Wenn das Mikrobiom in eine Schieflage gerät, betrifft das den ganzen Organismus. Ich empfehle Ihnen deshalb dringend, bei unklaren Beschwerden eine fundierte Analyse in die Wege zu leiten, statt auf eigene Faust zu handeln. Gerne begleite ich Sie auf dem Weg zu einer gesunden Darmflora – individuell, ganzheitlich und auf Basis medizinisch fundierter Diagnostik. Mein Therapieangebot In meiner Praxis behandle ich zum Schwerpunkt Darmgesundheit. Informieren Sie sich gerne über meine Homepage und nutzen meine kostenfreien Angebote. Lernen Sie mich bei einem ersten kostenfreien Telefonat kennen und stellen Sie mir Ihre Fragen! Jetzt Erstgespräch buchen

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