Christine Baumann

Webinar „ADS/ADHS verstehen“ Oktober 2025

08. Oktober 2025 kostenloses Webinar ADS / ADHS Betroffene  haben häufig Schwierigkeiten bei:  Konzentration  Impulskontrolle  Selbstregulation In diesem Vortrag gehe ich auf die Fragestellung ein, warum es zu den bekannten Problemen bei ADS / ADHS kommt und wie ein stabiles System unterstützen kann.   Der Vortrag wird über Zoom durchgeführt und dauert etwa 1h inklusive Zeit für Ihre Fragen!   Sie sind interessiert und haben den Termin verpasst? Melden Sie sich zu meinem Newsletter an und erhalten neben regelmäßigen Informationen auch die neuen Termine von Webinaren geschickt.

Webinar „ADS/ADHS verstehen“ Oktober 2025 Weiterlesen »

ADS/ADHS und Selbstwertgefühl – Kann der Kreislauf durchbrochen werden?

Betroffene von ADS und ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom) haben nicht nur mit „Konzentrationsschwäche“ oder „innere Unruhe“ täglich zu tun. In meiner Praxistätigkeit sprechen viele Patienten – egal ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene auch psychische Folgen wie z.B. ein vermindertes Selbstwertgefühl an. Ein Kreislauf, der natürlich durchbrochen werden möchte. Der Zweifel am Selbstwert In meinem letzten Artikel bin ich detaillierter darauf eingegangen, wie es dazu kommt, dass Betroffene von ADS / ADHS an sich selbst zu zweifeln beginnen. Leider bedarf es meist einiger „Arbeit“, wenn Sie durch die Kritik von außen in dieses vermeintliche „Loch“ geraten sind. Was Betroffene stärken kann Ein gesunder Selbstwert entsteht nicht über Nacht – er darf täglich gepflegt und genährt werden. Hier einige Impulse aus meiner ganzheitlichen Praxis: Wertschätzung statt Bewertung: Üben Sie täglich, sich selbst mit freundlichem Blick zu betrachten. Was ist Ihnen heute gut gelungen? Was hat Kraft gekostet – und wurde trotzdem geschafft? Stärken erkennen und fördern: ADS/ADHS geht oft mit hoher Kreativität, Empathie, Spontaneität und außergewöhnlichem Ideenreichtum einher. Welche besonderen Fähigkeiten zeigen sich bei Ihnen oder Ihrem Kind? Regelmäßige Selbstfürsorge: Kleine Rituale, ausreichend Pausen, bewusste Ernährung und Bewegung – all das unterstützt nicht nur den Körper, sondern stärkt auch das Selbstwertgefühl. Austausch mit Gleichgesinnten: Der Kontakt zu anderen Betroffenen kann entlastend sein und neue Perspektiven eröffnen. Prüfen Sie, ob Ihnen der Austausch gut tut und dosieren ihn, so wie es für Sie passt. Ganzheitliche Begleitung: Eine individuell abgestimmte Therapie – ob naturheilkundlich, psychotherapeutisch oder körperorientiert – kann dabei helfen, Selbstwertquellen wiederzuentdecken. An die Angehörigen (Eltern, Partner, Familie) Wenn Sie einen Menschen mit ADS oder ADHS begleiten, seien Sie sich Ihrer wichtigen Rolle bewusst. Ihre Haltung hat großen Einfluss darauf, wie sich der Selbstwert des Betroffenen entwickelt. Achten Sie darauf, wie Sie Rückmeldung geben – und schenken Sie vor allem eines: das Gefühl, gesehen, geschätzt und geliebt zu werden, so wie er oder sie ist. Der Selbst-WERT eines Menschen ADS/ADHS stellt Herausforderungen – ja. Aber sie definieren nicht den Wert eines Menschen. Jeder Mensch hat ein inneres Licht, das manchmal nur einen anderen Rahmen braucht, um zu leuchten. Es lohnt sich, diesen Weg gemeinsam zu gehen – mit Geduld, Mitgefühl und einem offenen Herzen. Mein Therapieangebot In meiner Praxis begleite ich jüngere und ältere Patienten zu dem Schwerpunkt ADS/ADHS. Informieren Sie sich gerne auf meiner Homepage, abonnieren meine kostenfreien Emailserien für Kinder bzw. Erwachsene und nutzen die Möglichkeit, bei einem kostenfreien Erstgespräch mehr zu erfahren. Jetzt kostenfreies Erstgespräch buchen kostenfrei! Emailserie ADS/ADHS Erwachsene   Weil Sie von ADS/ADHS betroffen sind, suchen Sie nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an! zur Anmeldung Emailserie ADS/ADHS Kinder Ihr Kind ist von ADS/ADHS betroffen und Sie suchen nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an! zur Anmeldung

ADS/ADHS und Selbstwertgefühl – Kann der Kreislauf durchbrochen werden? Weiterlesen »

ADS/ADHS und Selbstwertgefühl – Warum besteht dieser Zusammenhang?

ADS und ADHS – also das Aufmerksamkeitsdefizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom – sind weit mehr als nur eine „Konzentrationsschwäche“ oder „innere Unruhe“. Sie beeinflussen auf subtile und tiefgreifende Weise das Selbstbild eines Menschen. Viele Betroffene – ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene – kämpfen mit einem verminderten Selbstwertgefühl. In meiner Praxis sehe ich diesen Zusammenhang sehr häufig. Doch warum ist das so? Und wie lässt sich dieser Kreislauf durchbrechen? Der stille Begleiter: Selbstwertzweifel Menschen mit ADS oder ADHS erfahren im Laufe ihres Lebens häufig, dass sie „anders“ sind. Schon früh machen sie die Erfahrung, dass sie sich nicht so gut konzentrieren können wie andere, impulsiver reagieren oder häufiger etwas vergessen. Oft erhalten sie dafür Kritik – sei es in der Schule, am Arbeitsplatz oder im privaten Umfeld. Kritisches Feedback von außen Diese ständige Rückmeldung, nicht „gut genug“ zu sein, kann sich tief in die eigene Identität eingraben. Wenn sich dann auch noch der Eindruck einstellt, trotz großer Anstrengung nicht den Erwartungen zu genügen, beginnt ein gefährlicher innerer Dialog: „Mit mir stimmt etwas nicht.“ „Ich bin nicht richtig, so wie ich bin.“ „Ich bin weniger wert.“ Der Teufelskreis des geringen Selbstwerts Ein geringes Selbstwertgefühl wirkt sich auf viele Lebensbereiche aus. Es kann zu Rückzug, Vermeidung oder Perfektionismus führen. Gleichzeitig verstärken sich dadurch oft die Symptome von ADS/ADHS – zum Beispiel durch erhöhte innere Anspannung oder Angst vor Fehlern. Es entsteht ein Teufelskreis: Symptome wie Unaufmerksamkeit, Impulsivität oder Vergesslichkeit treten auf. Negative Rückmeldungen folgen – von außen oder aus dem eigenen Inneren. Das Selbstwertgefühl sinkt weiter. Die innere Anspannung nimmt zu – was die Symptome verschärfen kann. So entsteht ein Kreislauf, der ohne bewusste Zuwendung kaum zu durchbrechen ist. Selbstwert ist kein Luxus – sondern ein Grundbedürfnis Ein stabiles Selbstwertgefühl ist nicht nur angenehm – es ist die Basis für seelische Gesundheit, für Resilienz und für ein erfülltes Leben. Für Menschen mit ADS/ADHS ist es besonders wichtig, zu erkennen: „Ich bin genauso wertvoll wie jeder andere Mensch – mit all meinen Eigenheiten, Stärken und Herausforderungen.“ ADS/ADHS ist keine Charakterschwäche, sondern eine andere Art, die Welt zu erleben und mit ihr in Kontakt zu treten. In einer auf Leistung und Ordnung fokussierten Gesellschaft fällt es jedoch oft schwer, sich mit dieser Andersartigkeit selbst zu akzeptieren. Den Kreislauf durchbrechen Wie Sie in den Teufelskreis geraten sind habe ich hier etwas dargelegt. Um sich diesem negativen Trend zu entziehen bedarf es etwas „Arbeit“, für die ich in meinem folgenden Artikel einige Impulse gebe. Mein Therapieangebot In meiner Praxis begleite ich jüngere und ältere Patienten zu dem Schwerpunkt ADS/ADHS. Informieren Sie sich gerne auf meiner Homepage, abonnieren meine kostenfreien Emailserien für Kinder bzw. Erwachsene und nutzen die Möglichkeit, bei einem kostenfreien Erstgespräch mehr zu erfahren. Direkt zur Terminbuchung kostenfrei! Emailserie ADS/ADHS Kinder   Ihr Kind ist von ADS/ADHS betroffen und Sie suchen nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an!   zur Anmeldung Emailserie ADS/ADHS Erwachsene Weil Sie von ADS/ADHS betroffen sind, suchen Sie nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an!   zur Anmeldung

ADS/ADHS und Selbstwertgefühl – Warum besteht dieser Zusammenhang? Weiterlesen »

Der Tag hat zu wenig Stunden – ich kenne das auch

Sicherlich kennen Sie dieses Gefühl: Der Tag beginnt, Sie haben eine lange Liste an Aufgaben, Plänen und Verpflichtungen – und ehe Sie sich versehen, ist es Abend. Wieder nicht alles geschafft. Wieder dieses Gefühl, nicht „genug“ gewesen zu sein. Ich verstehe Sie. Denn auch in meinem Alltag als Heilpraktikerin, Mutter, Partnerin, Zuhörerin und Mensch frage ich mich manchmal: Wann soll ich das alles schaffen? Zeit ist kostbar – und endlich Zeit ist eine der wenigen Ressourcen, die wir nicht vermehren können. Sie ist für uns alle begrenzt – unabhängig davon, wie effizient, organisiert oder ehrgeizig wir sind. Gerade in unserer heutigen, schnelllebigen Welt scheint es fast schon normal zu sein, sich ständig gehetzt und überfordert zu fühlen. In meiner Praxis begleite ich viele Menschen – Kinder wie Erwachsene – mit AD(H)S, Konzentrationsschwierigkeiten oder chronischer Erschöpfung. Und eine Frage begegnet mir dabei immer wieder: „Wie kann ich all das schaffen, was von mir verlangt wird, wenn ich mich innerlich zerrissen fühle?“ Der Körper sendet Signale – hören Sie hin Unser Körper und unser Geist sind weise. Sie senden uns klare Zeichen, wenn das Tempo zu hoch wird. Schlafstörungen, Gereiztheit, Konzentrationsmangel, Infektanfälligkeit oder diffuse Erschöpfung sind häufige Hinweise darauf, dass es Zeit ist, innezuhalten. Diese Symptome sind keine Schwäche. Sie sind ein Hilferuf. Und sie zeigen uns: Es ist Zeit, bewusst hinzusehen – und Prioritäten zu setzen. Es geht nicht darum, alles zu schaffen – sondern das Richtige Ich möchte Sie ermutigen, Ihre Zeit neu zu betrachten. Nicht im Sinne von „Wie bekomme ich noch mehr unter?“ – sondern: „Was ist mir wirklich wichtig?“ Denn nachhaltige Gesundheit bedeutet nicht, immer zu funktionieren. Sie bedeutet, im Einklang mit sich selbst zu leben. Sich Pausen zu erlauben. Aufgaben abzugeben. Und sich mit Menschen und Dingen zu umgeben, die guttun, statt zu erschöpfen. Gerade bei AD(H)S oder einer erhöhten Reizoffenheit kann ein übervoller Alltag das innere Gleichgewicht massiv stören. Strukturen und Rituale sind wichtig – aber sie brauchen auch Raum zum Atmen. Mein Impuls für Sie Nehmen Sie sich heute ein paar Minuten und fragen Sie sich: Was tut mir gut – und was raubt mir Energie? Welche Aufgaben kann ich loslassen oder vereinfachen? Wofür möchte ich wirklich Zeit haben? Denn Zeitmanagement beginnt nicht mit To-do-Listen – sondern mit innerer Klarheit. Gehen Sie in eine aktive Rolle Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihre Zeit wieder mehr als Gestaltungsraum erleben können – statt als ständigen Mangel. Und dass Sie spüren: Sie dürfen sich wichtig nehmen. Nicht irgendwann. Sondern jetzt. Mein Therapieangebot In meiner Praxis behandle ich zu den Schwerpunkten ADS / ADHS, Konzentrationsschwierigkeiten, Infektanfälligkeit und Verdauungsbeschwerden. Informieren Sie sich gerne auf meiner Homepage und nutzen die kostenfreien Emailserien, um mich näher kennen zu lernen. Ich freue mich, wenn Sie mir bei einem kostenfreien Erstgespräch Ihre Fragen stellen! Jetzt Erstgespräch buchen

Der Tag hat zu wenig Stunden – ich kenne das auch Weiterlesen »

Webinar HPU – unerkannte Stoffwechselstörung mit vielen Gesichtern

16. Juli 2025 kostenloses Webinar Die Hämopurrollaktamurie (HPU) ist eine Stoffwechselstörung die folgende Symptome hervorrufen kann:  Ermüdung, Allgemeine Mattigkeit Innere Unruhe Blähungen/Reizdarm/Verdauungsbeschwerden Konzentrationsschwierigkeiten psychische Imbalance bis hin zu Depressionen Schlafstörungen Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten u.a. Das Webinar gibt Ihnen wertvolles Hintergrundwissen und kann Ihnen Klarheit dazu geben, ob Sie sich auf diese Stoffwechselstörung untersuchen lassen möchten.   Das Webinar wird über Zoom durchgeführt und dauert etwa 1h inklusive Zeit für Ihre Fragen!   Sie sind interessiert und haben den Termin verpasst? Melden Sie sich zu meinem Newsletter an und erhalten neben regelmäßigen Informationen auch die neuen Termine von Webinaren geschickt.

Webinar HPU – unerkannte Stoffwechselstörung mit vielen Gesichtern Weiterlesen »

ADS / ADHS: innere Reizflut und Wege zu mehr Stabilität

Eine der größten täglichen Herausforderung für ADS/ADHS Betroffene ist die Reizüberflutung die zu einer häufigen geistigen Überforderung führt. Keinen „Pause-Knopf“ für die Belastung zu finden schildern mir meine Patienten häufig als sehr belastend. In meinem letzten Blogartikel habe ich zu den möglichen Ursachen dieser Symptomatik aufgeklärt und gebe hier ein paar Tipps, die Ihnen helfen können. Kleine Alltagstipps zur Stabilisierung des inneren Gleichgewichts Neben der medizinisch-ganzheitlichen Behandlung gibt es einige bewährte Strategien, die helfen können, den Kopf zu entlasten und zur inneren Ruhe zurückzufinden: Reizreduktion bewusst gestalten Schaffen Sie im Alltag regelmäßig reizarme Inseln: kurze Pausen ohne Handy, Musik oder Gespräche. Auch einfache Naturerfahrungen wie ein Spaziergang im Grünen wirken beruhigend auf das Nervensystem. Struktur schafft Sicherheit Rituale, visuelle Tagespläne oder Checklisten können dabei helfen, die Gedanken zu ordnen und die innere Anspannung zu reduzieren. Atemübungen und Erdung Bewusstes Atmen – z. B. 4 Sekunden einatmen, 6 Sekunden ausatmen – beruhigt das autonome Nervensystem. Auch Barfußgehen oder der Kontakt mit natürlichen Materialien wie Holz oder Erde können stabilisierend wirken. Probieren Sie aus, was zu Ihnen passt. Bewusste Ernährung Eine ausgewogene, entzündungsarme Ernährung mit stabilisierendem Einfluss auf den Blutzuckerspiegel kann helfen, mentale Klarheit zu fördern. Ganzheitliche Diagnostik nutzen Lassen Sie sich bei anhaltender geistiger Überforderung ganzheitlich begleiten. Gerade bei ADS/ADHS lohnt sich ein Blick unter die Oberfläche – körperlich wie seelisch. Verständnis schafft Entlastung Geistige Überforderung ist keine Einbildung und kein Zeichen von Schwäche – sondern ein reales Symptom, das viele Menschen mit ADS/ADHS begleitet. Umso wichtiger ist es, diese Reizflut ernst zu nehmen, statt sie mit noch mehr Reizen zu „behandeln“. Mit Empathie, Fachwissen und einem ganzheitlichen Blick lassen sich Wege finden, aus dem inneren Chaos wieder in eine gesunde Balance zu kommen. Mein Therapieangebot Wenn Sie selbst betroffen sind – oder ein geliebter Mensch in Ihrem Umfeld – dann möchte ich Sie ermutigen: Es gibt Wege, die helfen. Und Sie müssen diesen Weg nicht allein gehen. In meiner Praxis behandle ich zum Schwerpunkt ADS/ADHS sowohl Kinder als auch Erwachsene. Gerne können Sie sich auf meiner Homepage informieren und die kostenfreien Emailserien abonnieren. Nutzen Sie auch die Möglichkeit bei einem ersten kostenfreien Telefonat (Erstgespräch) Ihre individuellen Fragen zu klären. Direkt zur Terminbuchung kostenfrei! Emailserie ADS / ADHS Erwachsene   Weil Sie von ADS/ADHS betroffen sind, suchen Sie nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an!   zur Anmeldung Emailserie ADS / ADHS Kinder   Ihr Kind ist von ADS/ADHS betroffen und Sie suchen nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an!   zur Anmeldung

ADS / ADHS: innere Reizflut und Wege zu mehr Stabilität Weiterlesen »

ADS/ADHS und die Überforderung im Kopf

ADS und ADHS sind Begriffe, die in unserer Gesellschaft zunehmend präsent sind – und dennoch bleiben viele Aspekte dieser tiefgreifenden Thematik oft unverstanden. Besonders belastend für Betroffene ist die geistige Überforderung. „Es fühlt sich an, als würde der Kopf nie zur Ruhe kommen“ beschreiben mir häufig meine Patienten. Als ganzheitlich arbeitende Heilpraktikerin mit Schwerpunkt auf der Begleitung von Kindern und Erwachsenen mit ADS/ADHS ist es mir wichtig, über dieses Thema aufzuklären und Raum für Verständnis, Entlastung und neue Perspektiven zu schaffen. Was bedeutet „geistige Überforderung“ bei ADS/ADHS? Viele Menschen mit ADS oder ADHS beschreiben das Gefühl, als sei ihr Kopf „ständig an“. Gedanken prasseln unaufhörlich herein, Ideen überschlagen sich, To-do-Listen sind endlos und gleichzeitig bleiben viele dieser Vorhaben unfertig. Die Welt ist laut – nicht nur außen, sondern vor allem innen. Die Reizfilterschwäche bei ADS/ADHS Diese Form der Überforderung wird in unserer Gesellschaft als ein Zeichen von Schwäche oder mangelnder Disziplin angesehen. Es handelt sich allerdings um einen Ausdruck einer veränderten neurobiologischen Verarbeitung von Reizen. Das Gehirn von ADS/ADHS Betroffenen filtert Reize weniger effektiv, sodass alles gleichzeitig wahrgenommen wird: Geräusche, Gedanken, Gefühle, Umweltimpulse. Es fehlt der innere „Filter“, der Wichtiges von Unwichtigem trennt. Warum das Umfeld oft nicht versteht, was im Inneren passiert Für Außenstehende ist die Überforderung oft nicht sichtbar. Gerade bei Erwachsenen mit ADS – also ohne die ausgeprägte Hyperaktivität – wirkt das Verhalten oft zerstreut, vergesslich, wenig fokussiert. Dass im Inneren jedoch ein ständiger Kampf um Ordnung, Klarheit und Struktur tobt, bleibt meist verborgen. Deshalb ist Verständnis so wichtig – sowohl für Betroffene als auch für ihr Umfeld. Sich so unverstanden zu fühlen – und damit vermeintlich „falsch zu sein“ – ist eine ständige Belastung, die mir meine Patienten rückmelden. Mögliche körperliche Ursachen geistiger Überforderung Aus ganzheitlicher Sicht ist es entscheidend, den Körper als Mitverursacher dieser Symptomatik zu betrachten. Denn nicht selten liegen körperliche Dysbalancen oder Regulationsstörungen vor, die die geistige Belastung verstärken oder sogar verursachen können. Nicht nur ein Mikronährstoffmängel (z. B. Magnesium, Zink, B-Vitamine) kann dazu zählen, auch eine Stoffwechselstörungen oder ein gestörtes Darmmilieu, die über die Darm-Hirn-Achse das Nervensystem beeinflussen, wären zu berücksichtigen. Den Einklang der körperlichen Ebene herstellen Die gute Nachricht ist: Diese körperlichen Ursachen sind behandelbar. Oft bringt bereits eine gezielte Diagnostik und Therapie auf körperlicher Ebene eine deutliche Entlastung der geistigen Überforderung. Wie genau und welche Diagnostik im Einzelfall sinnvoll ist bespreche ich immer individuell mit meinen Patienten. Mein Therapieangebot In meiner Praxis behandle ich zum Schwerpunkt ADS/ADHS sowohl Kinder als auch Erwachsene. Gerne können Sie sich auf meiner Homepage informieren und die kostenfreien Emailserien abonnieren. Nutzen Sie auch die Möglichkeit, bei einem ersten kostenfreien Telefonat (Erstgespräch) Ihre individuellen Fragen zu klären. Jetzt kostenfreies Erstgespräch buchen kostenfrei! Emailserie ADS / ADHS Erwachsene   Weil Sie von ADS/ADHS betroffen sind, suchen Sie nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an!   zur Anmeldung Emailserie ADS / ADHS Kinder Ihr Kind ist von ADS/ADHS betroffen und Sie suchen nach Tipps, Tricks und Lösungen für Ihre Herausforderungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an!   zur Anmeldung

ADS/ADHS und die Überforderung im Kopf Weiterlesen »

Häufige Mandelentzündungen und HPU: Therapieansätze

Immer wieder leiden Sie oder Ihr Kind an Mandelentzündungen und Sie fühlen sich nach Infekten oft erschöpft. Eine mögliche Ursache für die häufigen Infekte könnte die Stoffwechselstörung HPU (Hämopyrrollaktamurie) sein. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über mögliche Therapieansätze. Die Anfälligkeit auf Mandelentzündungen Beschwerden können immer vielfältig sein. In meiner Praxis berichten Patienten, die häufig unter Mandelentzündungen leiden, allerdings gehäuft von folgenden Beschwerden: Regelmäßig auftretende Halsschmerzen Stark geschwollene Mandeln, teilweise mit weißlichen Belägen Wiederkehrendes Fieber Chronische Müdigkeit nach Infekten Erhöhte Infektanfälligkeit Eine Infektanfälligkeit ist meist in einem geschwächten Immunsystem ist begründet. In meinem letzten Blogartikel habe ich ausführlicher darüber berichtet und herausgearbeitet, dass ein Zusammenhang zur Stoffwechselstörung HPU bestehen kann. Wie kann eine HPU-Diagnose helfen? Wenn Sie oder Ihr Kind häufig unter Infekten leiden, kann eine Testung auf HPU sinnvoll sein. Ein einfacher Urintest über ein Speziallabor kann Aufschluss darüber geben, ob eine verstärkte Ausscheidung der HPU-typischen Stoffwechselprodukte (HPL-Komplex-Messung) vorliegt. Ganzheitliche Therapieansätze Neben der Stärkung des Immunsystems wäre in Ihrem Fall dann auch die Behandlung von HPU durch gezielte Nährstoffzufuhr die entscheidende Basis der Therapie. Folgende Maßnahmen können ggf. zusätzlich helfen: Ernährung: Eine vitalstoffreiche Ernährung mit viel frischem Gemüse, gesunden Fetten und hochwertigen Proteinen unterstützt den Stoffwechsel. Darmgesundheit: Da der Darm eine zentrale Rolle im Immunsystem spielt, sollte eine gesunde Darmflora gefördert werden. Stressreduktion: Chronischer Stress kann die Symptome von HPU verstärken. Ob gezielte Entspannungstechniken für Sie hilfreich sind, oder alternative Wege der Stressresistenz notwendig sind, wird in der Therapie erarbeitet. Individuelle Therapie: Eine ganzheitliche Betrachtung und individuelle Behandlung durch eine erfahrene Heilpraktikerin kann helfen, langfristig das Immunsystem zu stabilisieren. Der Ursache auf den Grund gehen Häufige Mandelentzündungen sind nicht nur unangenehm, sondern können auch ein Hinweis auf eine tieferliegende Stoffwechselstörung wie HPU sein. Durch eine gezielte Diagnostik und eine individuelle Behandlung können die Infektanfälligkeit reduziert und das allgemeine Wohlbefinden gesteigert werden. Ihr nächster Schritt Wenn Sie vermuten, dass HPU eine Rolle bei Ihrer Infektanfälligkeit oder der Ihres Kindes spielt, lassen Sie sich professionell beraten – denn ein starkes Immunsystem ist der beste Schutz vor wiederkehrenden Infektionen. Wenn Sie nicht mehr gut sehen können, ist Ihnen ja auch klar, dass Sie eine Brille brauchen. Eine ähnliche Unterstützung ist die Nährstoffzufuhr bei HPU. Mein Therapieangebot In meiner Praxis behandle ich ganzheitlich zu dem Schwerpunkt Infektanfälligkeit und damit auch häufige Mandelentzündungen. Selbstverständlich behandle ich Kinder wie auch Erwachsene individuell je nach Symptomatik. Informieren Sie sich gerne auf meiner Homepage und nutzen das Angebot der kostenfreie Emailserie. Buchen Sie auch das kostenfreie Erstgespräch und stellen mir Ihre persönlichen Fragen. Direkt zur Terminbuchung kostenfrei! Emailserie Mandelentzündung Sie sind geplagt von häufigen Mandelentzündungen und suchen nach Linderung und Lösungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an. zur Anmeldung

Häufige Mandelentzündungen und HPU: Therapieansätze Weiterlesen »

Häufige Mandelentzündungen und HPU: Gibt es einen Zusammenhang?

Haben Sie oder Ihr Kind immer wiederkehrende Mandelentzündungen? Fühlen Sie sich nach Infekten oft erschöpft und fragen sich, warum Ihr Immunsystem so anfällig ist? Eine mögliche Ursache könnte die Stoffwechselstörung HPU (Hämopyrrollaktamurie) sein. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über den Zusammenhang zwischen Infektanfälligkeit und HPU sowie mögliche Therapieansätze. Warum manche Menschen besonders anfällig für Mandelentzündungen sind Patienten, die häufig unter Mandelentzündungen leiden, berichten oft von folgenden Beschwerden: Regelmäßig auftretende Halsschmerzen Stark geschwollene Mandeln, teilweise mit weißlichen Belägen Wiederkehrendes Fieber Chronische Müdigkeit nach Infekten Erhöhte Infektanfälligkeit Ein geschwächtes Immunsystem ist meist die Ursache dafür, dass sich Infektionen häufen. Doch warum ist das Immunsystem bei Ihnen oder Ihrem Kind so empfindlich? Eine mögliche Erklärung liegt in der Stoffwechselstörung HPU. Was ist HPU? HPU (Hämopyrrollaktamurie) ist eine genetisch bedingte Stoffwechselstörung, die dazu führt, dass der Körper vermehrt bestimmte Vitalstoffe verbraucht. Betroffene haben dadurch oft einen Mangel an essenziellen Nährstoffen wie: Vitamin B6 (wichtig für das Immunsystem und den Energiestoffwechsel) Zink (zentral für die Immunabwehr) Mangan (unterstützt die Enzymfunktionen im Körper) Dieser Nährstoffmangel kann das Immunsystem schwächen, was die Infektanfälligkeit erhöht. So kommt es bei Betroffenen häufig zu wiederkehrenden Infektionen, insbesondere auch im Bereich der oberen Atemwege. Der Zusammenhang zwischen HPU und Mandelentzündungen Wenn der Körper durch HPU nicht ausreichend mit den benötigten Vitalstoffen versorgt wird, leidet die Immunabwehr. Die Mandeln sind ein wichtiger Bestandteil des lymphatischen Systems und dienen als erste Schutzbarriere gegen Krankheitserreger. Ist das Immunsystem geschwächt, können sich Bakterien und Viren leichter vermehren – wiederkehrende Mandelentzündungen sind die Folge. Zudem leiden viele HPU-Patienten an chronischer Erschöpfung, Konzentrationsstörungen und einer schlechten Regenerationsfähigkeit nach Infekten. Wie kann eine HPU-Diagnose helfen? Wenn Sie oder Ihr Kind häufig unter Infekten leiden, kann eine Testung auf HPU sinnvoll sein. Ein einfacher Urintest über ein Speziallabor kann Aufschluss darüber geben, ob eine verstärkte Ausscheidung der HPU-typischen Stoffwechselprodukte (HPL-Komplex-Messung) vorliegt. Ihr nächster Schritt Wenn Sie vermuten, dass HPU eine Rolle bei Ihrer Infektanfälligkeit oder der Ihres Kindes spielt, lassen Sie sich professionell beraten – denn ein starkes Immunsystem ist der beste Schutz vor wiederkehrenden Infektionen. Wenn Sie nicht mehr gut sehen können, ist Ihnen ja auch klar, dass Sie eine Brille brauchen. Eine ähnliche Unterstützung ist die Nährstoffzufuhr bei HPU. Die Therapie bei Infektanfälligkeit kombiniert mit HPU Es ist natürlich einleuchtend, dass nicht nur die Infektanfälligkeit behandelt werden sollte, sondern auch die Stoffwechselstörung HPU angegangen werden sollte. In meinem nächsten Blogbeitrag lesen Sie, wie diese Grundstrategie in der Therapie ggf. noch durch weitere Maßnahmen ergänzt werden kann. Mein Therapieangebot In meiner Praxis behandle ich ganzheitlich zu dem Schwerpunkt Infektanfälligkeit und damit auch häufige Mandelentzündungen. Selbstverständlich behandle ich Kinder wie auch Erwachsene individuell je nach Symptomatik. Informieren Sie sich gerne auf meiner Homepage und nutzen das Angebot der kostenfreie Emailserie. Buchen Sie auch das kostenfreie Erstgespräch und stellen mir Ihre persönlichen Fragen. Jetzt kostenfreies Erstgespräch buchen kostenfrei! Emailserie Mandelentzündung Sie sind geplagt von häufigen Mandelentzündungen und suchen nach Linderung und Lösungen? Melden Sie sich zu meiner kostenfreien Emailserie an. zur Anmeldung

Häufige Mandelentzündungen und HPU: Gibt es einen Zusammenhang? Weiterlesen »

Webinar „ADS/ADHS verstehen“ Mai 2025

13. Mai 2025 kostenloses Webinar ADS / ADHS Betroffene  haben häufig Schwierigkeiten bei:  Konzentration  Impulskontrolle  Selbstregulation In diesem Webinar gehe ich auf die Fragestellung ein, warum es zu den bekannten Problemen bei ADS / ADHS kommt und wie ein stabiles System unterstützen kann.   Das Webinar wird über Zoom durchgeführt und dauert etwa 1h inklusive Zeit für Ihre Fragen!   Sie sind interessiert und haben den Termin verpasst? Melden Sie sich hier zu meinem Newsletter an und erhalten damit immer aktuelle Informationen aus der Praxis!

Webinar „ADS/ADHS verstehen“ Mai 2025 Weiterlesen »